Montag, 26. September 2016

Empörung an der Basis über CDU-Gender-Lehrplan für Hessens Schulen

Wie nicht anders zu erwarten war, kennt die Fassungslosigkeit an der Basis über den neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ keine Grenzen.

Viele fragen sich: Wie kann ein CDU-Kultusminister einen Gender-Lehrplan in Kraft setzen, der sich 100 prozentig nach den ideologischen Vorgaben der Grünen  richtet?

Und das ohne jegliche Ermächtigung durch den Koalitionsvertrag?

Zur Erinnerung: Seit Januar 2014 wird Hessen von einer Koalition zwischen CDU und Grünen regiert. Im Koalitionsvertrag wurde die Bildungspolitik ganz der CDU überlassen. CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz hat also ohne Not grüne Gender-Ideologie in maximalistischer Weise in die Schulen eingeführt.

Völlig von der Öffentlichkeit abgeschirmt, wie hier schon mehrmals erläutert wurde.

Nun revoltiert die Basis:

Gestern Frau Brunhilde Rusch in der Elternsprechstunde im Kultusministerium in Wiesbaden bei den 70-Jahrfeier zur Gründung des Bundeslandes Hessen: Ich habe klar und deutlich meinen Protest öffentlich zum Ausdruck gebracht. Es war wohl ziemlich schockierend, denn damit hat niemand gerechnet.“

Herr G. M.: „Dieser hessische Kultusminister mit seinem Ministerpräsidenten sind beide durch ihr antichristliches Handeln schuld daran, dass niemand mehr die CDU wählt. Ich selbst bin wie etliche andere auch wegen solcher Menschen, die mit dem C nichts mehr am Hut haben, aber das Sagen haben, nach 45 Jahren aus der CDU ausgetreten sind.“

Frau I. P.: Ich bin maßlos empört, was hier den Kindern zugemutet wird. Noch dazu von einer Partei, die das „C“ in ihrem Namen führt. Ich denke, es ist an der Zeit, dass eine Revolte statuiert wird. Ich denke mit großer Sorge an unsere Enkel.“

Das sind nur einige wenige von Reaktionen aus der Basis auf unsere Petition an Volker Bouffier. Diese läuft bestens seit dem 21. September 2016. Jeden Tag erhalten wir etwa 1000 neue Unterschriften.

Diese Aktion ist aber erst der Anfang. Wir werden kämpfen, solange Gender unsere Kinder in den Schulen bedroht!

                                                                        * * *

Sie sehen, wie wichtig es ist, gegen diesen schockierenden Angriff auf die Kinder vorzugehen. Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition an den Ministerpräsidenten Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen.html
 

Informationen zum Thema und zur Aktion selbst bieten wir laufend auch bei Facebook an. Bitte „liken“ Sie unsere Seite in diesem sozialen Netzwerk, damit sie größere Beachtung findet und mehr Menschen von diesem Skandal erfahren: https://www.facebook.com/aktionkig/?fref=ts

Für den 30. Oktober 2016 ist eine Demonstration in Wiesbaden angekündigt. Informationen finden Sie hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2016/09/demo-fur-alle-gegen-gender-lehrplan-in.html

Freitag, 23. September 2016

Wissenschaftlerin zerreißt neuen hessischen Gender-Schulplan

Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister
Pressefoto © HKM / Manjit Jari
 „Das wäre ein Beitrag zur Sexualisierung von Kindern“

In der heutigen „Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe vom 23. September 2016), übt die Professorin für Biologiedidaktik, Schwerpunkt Humanbiologie/Gesundheitserziehung, Karla Etschenberg, in einem Interview massive Kritik an dem neuen Lehrplan zur Sexualerziehung, der diese Woche durch ein Dekret des Kultusministeriums in Kraft trat. Der Beitrag erschien mit der Überschrift „Das wäre ein Beitrag zur Sexualisierung von Kindern“.

Wohlgemerkt: Karla Etschenberg ist keine konservative Professorin im christlichen Sinne. Sie ist sogar Trägerin der Magnus-Hirschfeld-Medaille, die von der "Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS)", in der viele Pädagogen der sog. "Emanzipatorischen Sexualerziehung" tätig waren, vergeben wird. 2010 machte sie Schlagzeilen, als sie die Verwendung von pornographischen Filmen im Sexualkundeunterricht empfahl.

Insofern vertritt sie auch Positionen, die ein Christ nicht akzeptieren kann. Es ist jedoch bezeichnend, dass selbst eher liberale Stimmen den neuen Lehrplan zur Sexualerziehung kritisieren. Deshalb möchten wir hier einige Passagen des Interviews mit der FAZ dokumentieren.

Karla Etschenberg, die schon den baden-württembergischen „Bildungsplan 2015“ kritisiert hatte, nahm auch nun beim hessischen Lehrplan kein Blatt vor den Mund: „Ich finde es nicht richtig, wenn Sexualkunde und Sexualerziehung in Anpassung an aktuelle sexualphilosophische und politische Trends in Richtlinien selektiv dargestellt werden. Die Gefahr besteht, dass der Bereich genauso selektiv verkürzt in der Schule behandelt wird. Das kann leicht zur Indoktrination ausarten.“

Das Kultusministerium unter Führung von Ralph Alexander Lorz beschloss den neuen Lehrplan trotz Widerstands des Landeselternbeirats und der katholischen Kirche. Etschenberg hält diesen Widerstand für verständlich: „Aus Sicht gläubiger Christen, die sich auf den Katechismus berufen, kann ich das verstehen. Akzeptanz bedeutet Billigung und Einverstandensein. Das kann bezüglich nicht heterosexueller Orientierungen von gläubigen Katholiken nicht erwartet werden. Sie sind nur zur Toleranz bereit.“

Besonders gefährlich erachtet Karla Etschenberg das Ziel „Respekt der sexuellen Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen“: "In Anlehnung an sexualpädagogische Veröffentlichungen kann [dieses Ziel] auch so interpretiert werden, dass Kinder sexuelle Selbstbestimmung durch vorbehaltlose Informationen über alles erdenkliche Sexuelle und durch Anregung zu sexuellen Handlungen von frühester Kindheit an ermöglicht werden muss. Das wäre ein Beitrag zur Sexualisierung von Kindern.“

Das Thema „kindliches Sexualverhalten – ich mag mich, ich mag dich“ für Kinder von sechs bis zehn Jahren, hält Etschenberg für fragwürdig: „Da spürt man die Tendenz, kindliches Verhalten als sexuell zu interpretieren, auch, wenn man gar nicht sicher sein kann, dass es etwas mit Sexualität zu tun hat.“

Mit Kindern in der 5. oder 6. Klasse soll das Thema Transsexualität behandelt werden, was Etschenberg sogar als gefährlich bewertet: „Das Thema Transsexualität in der 5. Oder 6. Klasse halte ich sogar für gefährlich, wenn es ungeschickt angegangen wird, da es Kinder zu Beginn der Pubertät stark verunsichern kann.“


 * * *

Sie sehen, wie wichtig es ist, gegen diesen schokierenden Angriff auf die Kinder vorzugehen. Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition an Ministerpräsident Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen.html

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Für den 30. Oktober 2016 ist eine Demonstration in Wiesbaden angekündigt. Informationen finden Sie hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2016/09/demo-fur-alle-gegen-gender-lehrplan-in.html

Donnerstag, 22. September 2016

Gender in Hessens Schulen – immer skandalösere Details sickern durch

Nach den ersten spärlichen Medienberichten sickern nun mehr Details an die Öffentlichkeit, wie der „Lehrplan zur Sexualerziehung“ für Hessens Schulen überhaupt zustande kam.

Hessen wird gegenwärtig von einer Koalition zwischen CDU und Grünen regiert. Ministerpräsident ist Volker Bouffier (CDU), Kultusminister ist Ralph Alexander Lorz (CDU).

Wie die „Frankfurter Rundschau“ in der Ausgabe vom 21. September 2016 berichtet, war nicht nur der Landeselternbeirat gegen den Lehrplan, sondern auch die katholische Kirche: „Die katholischen Bischöfe halten es etwa nicht für „altersgerecht“, wenn sich bereits zehn- bis zwölfjährige Schüler mit Hetero-, Homo-, Bi- und Transsexualität beschäftigen sollen. Da den meisten Kindern in diesem Alter eigene Erfahrungen fehlten, könne eine Thematisierung in der Pubertät verunsichern und verängstigen statt aufzuklären.“

Den Grund, wieso die CDU in einem derart sensiblen Thema Katholiken und Eltern – also zwei klassische CDU-Wählergruppen – brüskiert, muss man wohl bei einem Psychotherapeuten erfragen.

Aufgrund dieses Widerstandes von Eltern und Katholiken beschloss man den Lehrplan wohl klammheimlich. Die Frankfurter Rundschau betonte schon in einem Bericht vom 20. September 2016, dass das Kultusministerium zur Bekanntgabe des Lehrplans keine Pressekonferenz organisierte. Nicht einmal eine Presserklärung gab das Ministerium ab!

An die Öffentlichkeit kam die Nachricht erst durch einen Bericht des Hessischen Rundfunks, so die Frankfurter Rundschau.

Manch wichtige Details der Verhandlungen erfährt man von dem Portal für Homosexuelle „Männer“. Dieses berichtet, dass Grünen-Chef Kai Klose über CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz höchst zufrieden ist: „Der Kultusminister steht dafür, dass auch das Thema Partnerschaft und Sexualität an Hessens Schulen diskriminierungsfrei behandelt wird, sodass jeder Mensch sich frei entfalten kann.“

In Wahrheit steht der Kultusminister für 1. eine grobe Verletzung des Erziehungsrechts der Eltern und 2. für die Einführung der Gender-Ideologie in den Schulen.

Kultusminister Lorz macht die Schulen in Hessen zu wahren Indoktrinierungsstätten einer absurden, aber auch wissenschaftlich höchst umstrittenen (um moderat zu bleiben, viele Wissenschaftler bezeichnen Gender als völlig unwissenschaftlich) Theorie.

Das ist ein wahrer Skandal, gegen den wir heftig protestieren müssen. Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition an Ministerpräsident Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen.html

Informationen zum Thema und zur Aktion bieten wir laufend auch in Facebook an. Bitte „Liken“ Sie unsere Seite in diesem Sozialen Netzwerk, damit sie größere Beachtung findet und mehr Menschen von diesem Skandal erfahren: https://www.facebook.com/aktionkig/?fref=ts

Für den 30. Oktober 2016 ist eine Demonstration in Wiesbaden angekündigt. Informationen finden Sie hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2016/09/demo-fur-alle-gegen-gender-lehrplan-in.html

Montag, 19. September 2016

Gender-Partei CDU – Gender-Doktrin nun auch in Hessens Schulen

Der Autor bei einer "Demo für Alle" in Stuttgart
Der Hessische Rundfunk (HR) hat es auf den Punkt gebracht: „Eine Notiz im Amtsblatt, ein Link auf der Seite des Kultusministeriums: So beiläufig ist vergangene Woche der neue Lehrplan zur Sexualerziehung für Hessens Schulen in Kraft getreten.“

Abgeschirmt von der Öffentlichkeit – undemokratisch, denn um Proteste zu verhindern, hat mit Hessen nun ein drittes CDU-regiertes Bundesland Gender in die Schulen gebracht.

Gegen den ausdrücklichen Willen der Eltern!

Der HR berichtet: „Der Landeselternbeirat lehnte den Lehrplan mehrheitlich ab. "Einer der Knackpunkte war letztendlich das Thema Akzeptanz oder Toleranz", sagte Elternvertreter Reiner Pilz. "Der neue Lehrplan fordert letztlich Akzeptanz, das ging einigen Eltern letztlich zu weit."“

Ausdrückliches Ziel des neuen „Lehrplans Sexualerziehung“ ist die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI).“

Um das zu gewährleisten, sollen Informationen über „die Vielfalt sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten“ an die Kinder vermittelt werden.

Die Indoktrination soll mit sechs Jahren beginnen. In der Altersgruppe von 6 - 10 ist unter anderen das Thema „unterschiedliche Familiensituationen (z.B. Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Pflegefamilien, gleichgeschlechtliche Partnerschaften)“ verbindlich vorgeschrieben!

„Unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten (Hetero-, Bi-Homo- und Transsexualität)“ ist verbindliches Thema für die 10- bis 12-jährigen Schüler.

So wird die Indoktrination wie eine Initiation in die Gender-Ideologie vollzogen.

Für die ältesten Schüler gibt es schließlich die Kurse „Geschlechtsspezifisches Rollenverhalten - Wandel der Rollenverständnisse in Abhängigkeit von Kultur und Alter“ und in „Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, ggf. Unterstützung für Schülerinnen und Schülern beim Coming Out.“

Auf diese Weise wird die Schule zu einer regelrechten Anstalt zur Implementierung der Gender-Doktrin in der Gesellschaft gemacht.

Ein Skandal hoch drei: 1. Von einer CDU-Regierung vollbracht  -  2. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und 3. Gegen den Willen der Eltern!

Zur Lage des Lebensrechts in Deutschland

Marsch für das Leben, Berlin 2016. Foto: Anette Schultner
Mathias von Gersdorff

Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes INSA-Consulere im Auftrag der Zeitschrift Idea Spektrum hat äußerst interessante Daten über die Einstellung der Deutschen zum Recht auf Leben hervorgebracht. Idea berichtet über diese Studie in der Ausgabe Nr. 37 vom 17. September 2016. Es lohnt sich, diese Daten genauer zu analysieren und zu kommentieren. Vor allem sollen Überlegungen angestellt werden, was diese Zahlen für den aktiven Einsatz der Lebensrechtler in der Öffentlichkeit bedeuten könnten.

Idea berichtet, dass 41 Prozent der Deutschen (46 Prozent Frauen, 35 Prozent Männer) der Auffassung sind, bei einer Abtreibung würde ein ungeborener Mensch getötet werden.

Diese Zahl ist erschreckend niedrig, schließlich bewertet selbst das sehr liberale deutsche Strafrecht Abtreibungen als rechtswidrige (aber straffreie) Handlungen. Außerdem wird Abtreibung noch generell von den christlichen Konfessionen als „schlecht“ oder „sündhaft“ eingestuft, wenngleich mit unterschiedlicher Graduierung. Insofern scheint in Deutschland das moralische und rechtliche Empfinden in dieser Frage mächtig abgestumpft zu sein.

Aus der Perspektive des Aktivismus ist diese Zahl aber immer noch recht hoch. Diese 41 Prozent stellen nämlich so etwas wie die soziologische Größe der potentiellen Lebensrechtler dar bzw. den Resonanzkasten für die Öffentlichkeitsarbeit der Pro-Life-Organisationen. Es ist nämlich davon auszugehen, dass Personen, die der Auffassung sind, durch Abtreibung würden Menschen getötet, auch potentiell gegen Abtreibung in irgendeiner Form aktiv werden könnten, obgleich die Intensität der Ablehnung natürlich sehr unterschiedlich sein kann.

41 Prozent sind ein hoher Anteil der Bevölkerung. Wenige Themen haben sonst einen so hohen Rückhalt, polarisierende Streitfragen schon gar nicht.

Angesichts dieser Tatsache muss aber leider festgestellt werden, dass die Lebensrechtsorganisationen nur in der Lage sind, einen geringen Anteil dieses Potentials zu mobilisieren. Generell sind die Lebensrechtler unterfinanziert, haben keine beeindruckenden Mitgliederzahlen und animieren im internationalen Vergleich wenige Menschen zu Straßen- oder sonstigen Demonstrationen, wie etwa Postkartenaktionen.

Ein leichter Trost für diese Schwäche ist die Tatsache, dass die Abtreibungsaktivisten noch viel größere Mobilisierungsschwierigkeiten haben, was an anderer Stelle in diesem Blog schon kommentiert wurde.

Besonders interessant sind die Zahlen über die Ansichten zum Thema Abtreibung entsprechend der Konfession.

So wird Abtreibung kritisch von 45 Prozent der landeskirchlichen Protestanten, von 50 Prozent der Katholiken und von 77 Prozent der evangelisch-freikirchlichen Christen angesehen.

Die Zahl der landeskirchlichen Protestanten und gewissermaßen auch der Katholiken ist eigentlich beschämend, denn sie unterscheidet sich nicht gravierend vom nationalen Durchschnitt, also von anfangs genannten 41 Prozent.

Offensichtlich wird das Thema in den Volkskirchen zu wenig behandelt oder sogar totgeschwiegen, vor allem bei den Protestanten. Bei den Katholiken geht wohl die etwas bessere Zahl auf die ständigen Interventionen der Päpste zugunsten des Lebensrechts zurück. Leider hält sich die Mehrheit der katholischen deutschen Bischöfe bei diesem Thema stark zurück. Dass etliche Bischöfe dieses Jahr Grußworte an den „Marsch für das Leben“ richteten, ist neu. Außerdem waren sie teilweise sehr vorsichtig. Kardinal Marx hat das Wort „Abtreibung“ gar nicht erwähnt. Erzbischof Koch vermischt das Thema Abtreibung mit anderen aktuellen gesellschaftlichen Problemen, wie etwa der Flüchtlingskrise.

Die Zahl der kritischen Freikirchler ist erfreulich und sicherlich Folge der Tatsache, dass dort das Thema laufend behandelt wird und auch zum missionarischen Verständnis gehört. Allerdings muss auch berücksichtig werden, dass es nur 291.000 Freikirchler in Deutschland gibt. Im Jahr 2015 gab es hierzulande 22,7 Mio. Katholiken und 22,2 Mio. landeskirchliche Protestanten.

Jedenfalls zeigt sich einmal wieder: Über Abtreibung sprechen rettet Leben, während Schweigen es tötet.

Das Gesamtbild verschlechtert sich bei der Frage nach der persönlichen Einstellung: „Eine Abtreibung/dass meine Partnerin abtreibt, kommt für mich nicht in Frage“.

36 Prozent der Bevölkerung lehnen Abtreibung auch für sich persönlich ab. 34 Prozent Männer und 37 Prozent Frauen.

Auch diese Zahl ist nicht berauschend, zeigt aber immer noch, dass das soziologische Potential für die Lebensrechtsorganisationen recht groß ist und völlig unausgeschöpft ist.

Trist ist die Beantwortung auf diese Frage entsprechend der Konfession. Nur 40 Prozent der landeskirchlichen Protestanten, 42 Prozent der Katholiken und 64 Prozent der freikirchlichen Christen würden nicht abtreiben. Auch hier ist die Zahl der landeskirchlichen Protestanten und der Katholiken nicht wesentlich besser als die der Gesamtbevölkerung, was den geringen Einfluss ihrer Kirchen auf die eigene Klientel in dieser Frage dokumentiert.

Dass diese Zahl geringer als die „theoretische“ Einstellung ist, ist bedauerlich, jedoch verständlich. Jemand kann etwas schlecht finden, dennoch bereit sein, es in gewissen Situationen zu tun.

Fazit: Die Einstellung der Deutschen zum Recht auf Leben ist in besorgniserregendem Maße schlecht. Die Tatsache, dass 59 Prozent der Bevölkerung der Meinung sind, eine Abtreibung würde keinen Menschen töten, zeigt, wie schwach die Wertschätzung für ein essentielles Grundrecht in der Bevölkerung ist. Doch die Zahl der Abtreibungskritiker ist immer noch groß genug für die Existenz einer starken Lebensrechtsbewegung, sollte diese in der Lage sein, diese Menschen mobilisieren zu können. Jedenfalls scheint allein die Präsenz des Themas in der Öffentlichkeit eine Änderung in der Einstellung der Einzelnen zu bewirken.

Sonntag, 11. September 2016

Abtreibungen von Kindern mit Gaumenspalte verdreifacht

Die Öffentlichkeit Großbritanniens ist über den rasanten Anstieg von Abtreibungen von Kindern mit Gaumenspalte entsetzt: The abortion of babies with a minor facial deformity has nearly tripled in the past five years

Offizielle Statistiken: https://www.gov.uk/government/statistics/report-on-abortion-statistics-in-england-and-wales-for-2015

Der Anstieg ist Folge der immer systematischeren Anwendung von vorgeburtlichen Diagnose-Tests (Pränataldiagnostik): 

Was das konkret bedeutet: Die Zahl von Abtreibungen von Kindern mit Gaumenspalte haben sich in Großbritannien VERDREIFACHT!

Man kann sich leicht ausmalen, was die Pränataldiagnostik für Kinder mit anderen Krankheiten oder Fehlern bedeutet. Schon heute werden ca. 95 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben.

Nun ist man in Deutschland dabei zu überlegen, pränatale Bluttests systematisch anzuwenden und von den Krankenkassen finanzieren zu lassen.

Was für manche auf den ersten Blick positiv aussehen mag (Was kann an Gesundheitstests schon negativ sein?), ist in Wahrheit eine Rasterfahndung auf Kinder mit Krankheiten oder Fehlern, wie beispielsweise die Gaumenspalte.

In einer Gesellschaft mit verbreiteter Abtreibungsmentalität bedeutet eine bessere Technologie in der vorgeburtlichen Medizin nicht Fortschritt, sondern Barbarei. Denn die Pränataldiagnostik wird in erster Linie zur Selektion von Menschen verwendet und nicht, um Kindern mit Krankheiten oder Fehlern zu helfen.

Mittwoch, 7. September 2016

Bündnis 90/Die Grünen - Phantasie als Ratgeber für die Familienpolitik

„Radikales Familienmodell“, so bezeichnete der „Spiegel“ den jüngsten familienpolitischen Vorstoß der Grünen:

Kinder sollen bis zu vier „Eltern“ haben.

Zwei davon wären die biologischen Eltern, die Weiteren wären „soziale Eltern“.

Diese Vorstellungen zeigen, wie groß die Missachtung der Grünen für die traditionelle Ehe und Familie sind.

Die gesamte Politik der Grünen ist von dieser Missachtung der Ehe und Familie gegenüber geprägt. Einige Beispiele:


•    Die Grüne Jugend will Ehe abschaffen.
•    Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
•    Bündnis/Die Grünen wollen Ehegesetz für homosexuelle Paare öffnen.
•    Sie wollen ebenso das Ehegattensplitting abschaffen und generell die Familien höher besteuern.

Die Feindschaft der Grünen der Familie gegenüber ist hinlänglich bekannt.

Doch über eine weitere Eigenschaft dieser Partei wird in der Öffentlichkeit zu wenig debattiert: Die starke Neigung der Grünen zu einem utopistischen Denken, dass sie zudem auf Biegen und Brechen der Gesellschaft aufzwingen wollen.

Die Grünen funktionieren in der Regel so: In ihrer Phantasie malen sie sich aus, wie sie sich die Welt und die Gesellschaft wünschen. Anschließend postulieren sie eine Politik, um diese Phantasien in die Praxis zu setzen. Ob das mit der Realität, also mit der Natur der Dinge, vereinbar ist, spielt keine Rolle.

Nirgends ist dies so deutlich, wie in der Gender-Politik der Grünen.

Die Bereitschaft, Utopien in die Praxis setzen zu wollen, ist so stark, dass diese Partei sogar die „Zweigeschlechtlichkeit“ überwinden will.

Wohlbemerkt: Das ist ein politisches Ziel. Im Falle der Machtübernahme würden sie also versuchen, diese Utopie Realität werden zu lassen.

Die Realität lässt sich nicht nach den Phantasien der Grünen gestalten.

Aus diesem Grund geht die Neigung zum utopistischen Denken oft mit einer weiteren äußerst negativen Eigenschaft einher und zwar ein Hang zum Totalitarismus.

Kaum eine Partei moralisiert und erhebt ihre eigenen politischen Forderungen zum Absoluten, wie das die Grünen tun.

Wer die Grünen kritisiert, wird deshalb mit äußerster Brutalität angegriffen.

Die Kritiker von Gender können ein Lied davon singen, wie sie von den Grünen verhetzt und herabgewürdigt werden. Wer schon die leiseste Kritik übt wird von den Grünen als der absolute Feind der Menschheit abgestempelt. Der Kritiker von Gender wird von den Grünen völlig disqualifiziert, so dass man sich mit seinen Argumenten gar nicht erst auseinandersetzen muss.

Wer die grüne Weltanschauung kritisiert, wird mit einer geballten Wucht von Totschlagbegriffen belegt, um ihn zum Unmenschen zu machen.

Dass diese Haltung der Grünen für die Aufrechterhaltung eines Rechtsstaates gefährlich ist, liegt nahe.

Leicht würde eine grün-dominierte Regierung Grundrechte durch ihre eigene Ideologie ersetzen wollen und Kritiker zu Feinden der gesamten Gesellschaft abstempeln.

Hierzu sind nicht einmal gesetzliche Änderungen nötig: Mit Hilfe des Staatsapparates lässt sich eine gesellschaftliche Stimmung schaffen, in der Angst vor Ausgrenzung und sonstige berufliche und soziale Benachteiligungen herrschen.

Um eine solche Situation zu verhindern, sind starke Kräfte im vorpolitischen Raum notwendig.

Man darf die Verteidigung von Recht und Freiheit nicht allein dem Staat und noch weniger Parteien jeglicher Couleur überlassen.

Deshalb möchte ich Sie bitte, dass Sie die Aktion „Kinder in Gefahr“ unterstützen.

Sie können die Aktion „Kinder in Gefahr“ bei Freunden und Verwandten, in Facebook, Twitter und den sonstigen sozialen Netzwerken bekannt machen.

Verwenden Sie bitte hierfür diesen Link: http://www.aktion-kig.de/kampagne/frage_web_fbt.html

Donnerstag, 1. September 2016

Einmischung in Zölibatsdebatte macht Parteien für Katholiken unwählbar

Nachdem sich Kerstin Griese, kirchenpolitische Sprecherin der SPD und Mitglied im Rat der EKD in die vom „Zentralkomitee der deutschen Katholiken angestoßene“ Debatte um den Zölibat eingemischt hat, ist ihr nun die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag gefolgt. 

Griese war so unverfroren, auf diese Weise ihre Forderung nach Lockerung des Zölibats zu begründen: „Wer von den islamischen Moscheevereinen und Verbänden verlangt, sich intern nach den Prinzipien unseres Grundgesetzes zu organisieren, darf auch bei der katholischen Kirche Veränderungen einfordern.“

Der kirchenpolitische Sprecher der Union, Franz Josef Jung, ist zwar weniger aggressiv, doch auch er fordert eine „offene Debatte“.

Damit überschreitet auch die Union eine rote Linie. Sie mischt sich in inakzeptabler Weise in innere Angelegenheiten der Kirche ein.

Unabhängig davon, wie ein Katholik zum Zölibat steht: Die anmaßenden Stellungnahmen von SPD und CDU/CSU-Fraktion stellen einen Angriff auf die Freiheit der Kirche dar.

Kein Katholik sollte einen solchen Angriff auch nur im Geringsten dulden.

Abgesehen davon, dass sich die Politiker aus einer innerkirchlichen Debatte rauszuhalten haben, weil sie ansonsten die Freiheit der Kirche verletzen, besitzen sie gar nicht die Voraussetzungen, den Sachverhalt richtig zu beurteilen. Ansonsten würden sie sich nicht in jener unqualifizierten Art äußern, wie sie das tun. 

Bei der Ordination handelt es sich nämlich um ein Sakrament, also einen Akt, den Gott selbst durch die Kirche vornimmt. Schon aufgrund der übernatürlichen Natur des Priestertums entzieht sich dieses Thema der säkularen Ordnung. Es steht nur der Kirche an, darüber zu urteilen.

Alle Katholiken sind nun aufgefordert, die Freiheit der Kirche zu verteidigen und den politischen Parteien ein klares NEIN zu sagen. Hier mischt Ihr Euch nicht ein! Jegliche Handlung in diesem Sinne wird als aggressive Handlung gegen die Kirche bewertet.

Mittwoch, 31. August 2016

Zölibat - Selbst Kardinal Woelki gegen ZdK

Kardinal Woelki zu Zölibat-Reformvorschlag des ZdK-Präsidenten "Diese Lösung trägt sich auf Dauer nicht"

Kommentar:

Die Tatsache, dass selbst einer unserer liberalsten Bischöfe, Kardinal Woelki, sich von den Positionen zu Priesterzölibat etc. des sog. "Zentralkomitees der Deutschen Katholiken" distanziert zeigt, wie überflüssig dieser Verein geworden ist.

Der Name ist eine blanke Irreführung, denn das ZdK ist weder "Zentral" noch vertritt er die Katholiken Deutschlands. Das ZdK ist eine Clique von linken Funktionären aus Parteien und Kirchengremien.

Dienstag, 30. August 2016

Wissenschaft widerlegt Gender-Doktrin, Sachsen-Anhalt fördert sie

Mathias von Gersdorff

Nun ist es wissenschaftlich erwiesen:

Kinder bevorzugen Spielzeuge, die klassischerweise ihrem Geschlecht entsprechen (Buben Autos, Mädchen Puppen).

Die sog. Stereotypen sind also schon sehr früh angelegt und zwar schon mit 9 Monaten! Sie sind eben nicht kulturell geprägt.

Also lange bevor sie eine eigentliche Ahnung von Geschlecht haben.

Die Studie führte die „City University of London“ durch.

Das ist nicht die einzige Studie, die zu dieser eigentlich banalen Erkenntnis kommt.

Der norwegische Kinderpsychiater Trond Diseth kam anhand einer wissenschaftlichen Untersuchung zu folgendem Ergebnis: Jungs bevorzugen Autos, Mädchen Puppen. Hauptgrund für dieses unterschiedliche Verhalten liegt in unterschiedlichen Testosteronausschüttungen von Geburt an, also in der Natur des Menschen und nicht in irgendwelchen kulturellen Prägungen.

Erfreulicherweise gibt es auch in Deutschland kritische Stimmen zu Gender.

Der Mainzer Soziologe Prof. Stefan Hirschauer bezeichnet die Genderforschung als „rhetorischen Lack auf einer traditionellen Frauenforschung, die sich als feministische Gegenwissenschaft versteht“, so Idea-Spektrum in der Ausgabe 33/34 dieses Jahres.

Das Label „Gender“ sei ein „Etikettenschwindel“ wodurch man „verzweifelte hochschulpolitische Versuche, hartnäckige Männerdomänen in bestimmten Fächern mit Frauenprofessuren aufzubrechen, unternimmt“.

Man könnte sich freuen, dass man endlich erkannt hat, wie absurd und gefährlich die Gender-Ideologie ist.

Zum Freuen ist es aber immer noch zu früh, denn die Politik ist weiterhin bemüht, Gender mit der Brechstange durchzusetzen.

Viele in Staat und Politik sind dabei, Gender zu einer regelrechten Staatsdoktrin zu machen.

So die Landesregierung in Sachsen-Anhalt, die aus einer Koalition zwischen CDU, SPD und Grüne besteht.

Schon Kindergarten-Kinder (!) sollen mit sexueller Vielfalt und unterschiedlichen Familienmodellen vertraut gemacht werden.

Kita-Kinder sollen sich auf diese Weise mit »Geschlechtervarianten«, traditionellen Rollenklischees und sexueller Vielfalt auseinandersetzen.

Kita-Erzieher können auf entsprechendes Lehrmaterial zurückgreifen:

Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung (Ministerin ist die CDU-Politikern Anne-Marie Keding) hat schon 2.000 Broschüren mit entsprechenden Empfehlungen an Kitas und Grundschulen verteilt.

Diese Angelegenheit ist dermaßen grauenhaft, dass es schwer fällt, die Fassung zu behalten.

Ein solcher Machtmissbrauch des Staates hat man ansonsten nur in kommunistischen Diktaturen gesehen, die das Schulsystem zur Indoktrinierung der jungen Generationen verwendet haben.

Gegen diesen Angriff auf unsere Kinder müssen wir eine starke Front aufbauen.

Nur die Mobilisierung der christlichen Basis Deutschlands wird den nötigen Druck erzeugen, damit die Politiker diesen Indoktrinierungs-Feldzug zur Durchsetzung von Gender beenden.

Deshalb möchte ich Sie bitten, unsere Aktion „Kinder in Gefahr“ bei Freunden und Verwandten, in Facebook, Twitter und den sonstigen sozialen Netzwerken bekannt zu machen.

Verwenden Sie bitte hierfür diesen Link: http://www.aktion-kig.de/kampagne/frage_web_fbt.html

Vielen ist nicht bewusst, was sich hinter dem Wort „Gender“ verbirgt.

In „Gender – was steckt dahinter“ finden Sie alle relevanten Informationen dazu. Das Buch kann auch bei Amazon bestellt werden: https://www.amazon.de/gp/product/3945401143/ref=ox_sc_sfl_title_14?ie=UTF8&psc=1&smid=A3JWKAKR8XB7XF

Zusammen können wir diesen Angriff auf Kinder, Familie und christlichen Wurzeln unseres Landes abwehren!

Montag, 29. August 2016

Wird Manuela Schwesig gegen satanischen antichristlichen Hatespeech vorgehen?

Die Bundesregierung, vor allem Bundesjustizminister Heiko Maas und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (beide SPD), sind besorgt über das sogenannte „Hatespeech“ (Hassrede) im Internet. Schwesig hat sogar eine Kampagne gestartet mit dem Namen #nohatespeech.

Falls Haas und Schwesig ernsthaft gegen illegale Hassrede vorgehen wollen, sollten sie bei der satanischen Rockmusik anfangen. Diese besteht im Wesentlichen aus Hasstiraden voller Blasphemie gegen das Christentum.

Das jüngste Beispiel: „Seven Burning Churches - A Tribute To Possessed“. Deutsch: Sieben brennende Kirchen - eine Huldigung an „Besessen“.

Freitag, 19. August 2016

Todeslogik - Folgt der Pränataldiagnostik die postnatale Abtreibung?

Die Proteste der Lebensrechtler bleiben noch lange notwendig. Foto: Anette Schultner
Das Gremium der Selbstverwaltung von Ärzten und Kassen, der "Gemeinsame Bundesausschuss“, erwägt zur Zeit, ob ein Bluttest, mit dem bei schwangeren Frauen festgestellt werden kann, ob ihr ungeborenes Baby mit Trisomie 13, 18 oder 21 (Down Syndrom) auf die Welt kommen wird, von den Krankenkassen bezahlt werden sollen.

Für diese Maßnahme spricht sich unter anderen der Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery aus. Seine Begründung: Ein Bluttest ist eine sogenannte „nicht invasive Methode“ im Gegensatz zur riskanten Fruchtwasseruntersuchung.

Das bedeutet konkret: Nachdem man sich per Pränataldiagnostik de facto auf ein Selektionsverfahren eingelassen hat, werden die Selektionsverfahren immer effizienter. In dieser Logik des Todes macht es also durchaus Sinn, Bluttests einzuführen, die die alten und gefährlichen invasiven Fruchtwasseruntersuchungen ersetzen sollen.

Der nächste Schritt wäre die postnatale Abtreibung. Auch Bluttests sind nämlich nicht ganz sicher. Außerdem sind Spätabtreibungen kompliziert und gefährlich. In der Logik des Todes wäre es also effizienter, die natürliche Geburt abzuwarten und erst dann zu entscheiden, ob man das Kind tötet.

Diese barbarische Praxis ist übrigens schon in den Niederlanden unter gewissen Voraussetzungen möglich.

Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass es in Deutschland nicht zu solchen Fällen kommen wird. Auch in Deutschland sind Abtreibungen bis unmittelbar vor der Geburt erlaubt, falls die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter in Gefahr ist. Diese Abtreibungen sind eigentlich nur bei Vorliegen einer sogenannten „medizinischen Indikation“ erlaubt. Doch in dieser Indikation ist beispielsweise enthalten, dass die Frau aufgrund der Austragung des Kindes psychische Probleme bekommen könnte.

In Deutschland gibt es wenige Spätabtreibungen. Dennoch haben diese nicht unerheblichen Einfluss auf die Einstellung der Gesellschaft in Bezug auf das Leben der ungeborenen Kinder, wenn man diese bis zur letzten Minute vor der natürlichen Geburt vernichten darf.

Und wie kommt es dazu: Meist handelt es sich um Kinder, die eine schwere Krankheit haben. Angesichts der Tatsache, dass man eine solche Krankheit niemals mit völliger Sicherheit diagnostizieren kann, stellt sich die Frage, wieso man nicht die Geburt abwartet, um die Gesundheit des Kindes zu prüfen? Dann entscheidet man erst, ob das Kind leben soll oder nicht.

Wendet man pränatale Diagnostik an, um zu entscheiden, ob man das Kind haben möchte oder nicht, begeht man – moralisch gesehen – eine dem Neonatizid gleichwertige Untat. Nur die gesetzliche Lage hindert diese Person, auf die natürliche Geburt zu warten, um zu dieser Entscheidung zu kommen.

Aufgrund des enormen technologischen Fortschritts der vorgeburtlichen Diagnostik ist die begriffliche Unterscheidung zwischen Spätabtreibung und Neonatizid überholt. Es würde nicht überraschen, wenn bald jemand die Legalisierung des Neonatizids fordert, um so die hohen Kosten der vorgeburtlichen Diagnostik sparen zu können, um nicht von den gigantischen Forschungskosten zu sprechen. All das würde wegfallen, wenn man die Tötung von Neugeborenen legalisierte.

Am radikalsten hat sich der australische Philosoph Peter Singer für die Euthanasie von Kindern eingesetzt. Sein Buch „Muss dieses Kind am Leben bleiben? Das Problem schwerstgeschädigter Neugeborener“ provozierte Wellen der Empörung. Das bedeutete keineswegs, dass sich Singer dadurch ins Abseits gestellt hatte. Im Jahr 1999 wurde sein Buch „Wie sollen wir leben – Ethik in einer egoistischen Zeit“ von DTV herausgegeben. Am 8. Juni 2011 erhielt er den „Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung“.

Am 24. Juli 2011 wurde er von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung interviewt, wo er beispielsweise folgendes von sich geben konnte: „Wenn die Prognosen schlecht sind, das Baby sehr leidet und vielleicht in ein paar Wochen sowieso sterben würde, halte ich es für besser, dieses Kind nicht länger leiden zu lassen, sondern es gleich zu töten.“ Mitnichten wird Singer von der großen Presse ausgegrenzt.

Peter Singer steht nicht alleine da. Im Jahr 2012 haben die Bioethiker Alberto Giubilini und Francesca Minerva in einem Aufsatz für das Journal of Medical Ethics erneut die Frage aufgeworfen, ob Kinder mit schweren körperlichen oder geistigen Schäden nicht getötet werden dürften.

Es gab eine Welle der Empörung. Die "Ärzte Zeitung" veröffentlichte am 5. März 2012 einen Kommentar zur Debatte um die Aussagen der beiden Bioethiker, der sie als „langweilig“ bezeichnete: „Auch Skandale können langweilen. Um einen solchen Skandal handelt es sich bei dem jüngst veranstalteten Theater rund um eine Veröffentlichung im Journal of Medical Ethics. Unter dem Titel ‘Abtreibung nach der Geburt: Warum sollte das Baby leben?’ legen die australischen Philosophen Dr. Francesca Minerva und Dr. Alberto Giubilini darin die Gründe dar, unter denen sie die Tötung von Neugeborenen für erlaubt halten. Diese Gründe sind, kurz gesagt, all jene, unter denen noch während der Schwangerschaft eine Abtreibung statthaft gewesen wäre.“

Grund für Empörung gibt es also nicht, so der Autor des Kommentars. Ist sein moralisches Empfinden abgestumpft? Ist er einfach zynisch? Das will ich nicht beurteilen. Allerdings hat er Recht, wenn er behauptet, die Aufregung über die Aussagen von Giubilini und Minerva sei aufgrund der hohen Zahl von Abtreibungen nicht frei von Heuchelei: „Allerdings wird man dann der Frage nicht ausweichen können, weshalb allein in Deutschland Jahr für Jahr mehr als 100.000 Feten ganz legal abgetrieben werden dürfen – die meisten davon, so wird man annehmen müssen, ganz gesund.“

Minerva und Giubilini haben damit ein Gespür für die Willkür geweckt, die jeder Fristsetzung für eine Abtreibung anhaftet. „Die Zumutung solcher Willkür muss jede Gesellschaft aushalten, die eine Fristenlösung akzeptiert. Ist ein solcher Kompromiss nach langem Ringen gefunden, sollte man ihn nicht ohne Not in Frage stellen.“

Die Bemerkung ist nicht deplatziert und trifft den Kern der Sache: Das Recht auf Leben kann nicht irgendwie aufgeteilt werden. Man hat es oder man hat es nicht. Das Alter, der Schwangerschaftsmonat, sind eigentlich irrelevant. Wieso darf man in Deutschland gemäß Paragraph 218 StGB bis einschlißelich zum dritten Monat einschließlich straffrei abtreiben, am Tag danach nicht mehr? Die Gründe für diesen Stichtag sind schon seit langem wissenschaftlich und moraltheologisch widerlegt.

Auch die schrittweise Legalisierung der Sterbehilfe fördert die Gewöhnung an die Idee, in bestimmten Fällen sollte die Neugeborenentötung doch erlaubt sein: In Belgien ist die Euthanasie von Kindern schon möglich. Das Gesetz in seiner jetzigen Fassung erlaubt es jedoch nicht, Säuglinge zu töten, denn die Person muss die Tötung bei vollem Bewusstsein verlangen. Doch solche Entwicklungen gewöhnen an die Idee, auch Säuglinge in bestimmten Situationen töten zu dürfen.

In „Muss dieses Kind am Leben bleiben?“ beschreibt Peter Singer genau diesen Umstand: „Wäre aktive Euthanasie ganz allgemein für jeden Menschen verfügbar (damit meint er auch Säuglinge, obwohl sie nicht einwilligen können, Anm. M. v. G.), in dessen Interesse es ist zu sterben, würde sich die Unterscheidung zwischen Neugeborenen und anderen – und damit die Notwendigkeit einer Altersgrenzziehung – in der Tat weitgehend erübrigen.“

Donnerstag, 18. August 2016

Wer finanziert die Abtreibungsindustrie?

Dieser Artikel zeigt, in welchem Maße die Abtreibungsindustrie finanziell unterstützt wird.  George Soros Has Spent Millions to Promote Big Abortion, But Someone Has Spent Even More

Kommentar: 

Die Feministinnen tun immer so, als ob die Liberalisierung der Abtreibung Folge des Wirkens einer Graswurzelbewegung, die die „Emanzipation“ der Frau anstrebte, gewesen sei.

Die Wahrheit ist eine ganz andere: Die Abtreibungsindustrie wurde massiv finanziell von steinreichen Personen und Organisationen unterstützt. Ohne diese gigantische Hilfe hätte sie ihre Ziele nie erreichen können.

Die Abtreibungsindustrie verfügt über Geldbeträge, von denen die Lebensrechtler nur träumen können:

Planned Parenthood (die US-amerikanische Pro Familia), erhält jährlich 553.7 Millionen US$ aus Steuergeldern, 353.5 Millionen US$ an Spenden und 309.2 Millionen US § von anderen Organisationen.

Unter den Spendern befinden sich Milliardäre wie Warren Buffet (Privatvermöge ca. 108 Milliarden US$), der allein in einem Jahr 70 Millionen US§ gespendet hat. In der Spenderliste befinden sich viele weitere Personen oder Unternehmen, die Einzelspenden geben, die durchaus hunderttausende von US$ jährlich betragen können.

Die Verbreitung der Abtreibungspille wurde mit einer Million US$ vom Milliardär Georges Soros unterstützt, so der Bericht unten.

Kräftige finanzielle erhält die Abtreibungsindustrie von der Stiftung von Bill und Melinda Gates (Microsoft). Man schätzt auf 120 Millionen US$ die Zuwendungen für Abtreibung und Geburtskontrollen.

Fazit: Die weltweite Verbreitung der Abtreibung ist keine Leistung der Feministinnen, die auf der Straße bei Demos rumschreiben, sondern finanzkräftiger Personen und Organisationen.

Priesterweihen in Deutschland im Sinkfllug

Domradio berichtet: Priesterberuf so unattraktiv wie nie

Kommentar:

Jeder Geschäftsführer eines Unternehmens würde sich fragen, was an seiner Strategie falsch war, dass es zu dieser Katastrophe kommen konnte: Sinkflug bei den Priesterweihen.

Nicht so die Mehrheit des deutschen Episkopats. Etliche Bischöfe fahren weiterhin ihren liberalen Kurs - ohne Rücksicht auf Verluste.

Nun werden tiefgreifende Strukturreformen in Trier und Limburg durchgeführt, die zur de facto Auflösung der Pfarreistruktur führen. Gewollt ist eine Kirche, die von Laien geleitet wird, in der die Priester nur noch eine Nebenfunktion haben. Gelegentlich sollen kommen sie zu den Pfarreien kommen, um die Tabernakel zu füllen.

Eine solche Kirche ist nicht nur nicht mehr katholisch, sie muss untergehen, denn sie ist nicht mehr um den geweihten Priester organisiert.

Montag, 15. August 2016

Weitere Lüge der Abtreibungslobby fällt: Zusammenhang zwischen Abtreibung und Brustkrebs deutlich

Klarer Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Abtreibung: Breast Cancer Surgeon Angela Lanfranchi: The Abortion-Breast Cancer Link is Real

Kommentar: 



Die Einführung und vor allem die Aufrechterhaltung der Abtreibung sind auf einem ungeheuerlichen Konstrukt von Lügen aufgebaut.

So wurden in den 1970er Jahren die Zahlen der illegalen Abtreibungen maßlos übertrieben. Man sprach ungeniert von ca. einer Million Fällen in Deutschland.

Hartnäckig wurde auch behauptet, in den ersten Wochen nach der Zeugung könne man noch nicht von einem Menschen sprechen. Im Mutterleib sei lediglich ein „Zellklumpen“ vorhanden.

Allen Erkenntnisse zum Trotz bestreiten die Abtreibungsaktivisten - darunter viele Ärzte - Abtreibungen würden negativen psychischen Folgen hinterlassen. Das „Post-Abortion-Syndrom“ wird als ein Märchen abgestempelt.

Nun kommt eine neue Lüge ans Licht: Abtreibungen begünstigen erheblich Brustkrebs.

Der Zusammenhang sei nicht zu leugnen, so die US-amerikanische Chirurgin Angela Lanfranchi laut einem Artikel in LifeNews (Siehe unten).

Man fragt sich: Sind die Menschen, vor allem die Eliten, die sich mit der gegenwärtigen Abtreibungspraxis abgefunden haben, tatsächlich so beschränkt, diese Lügenarchitektur nicht zu durchzuschauen?

Oder wollen sie das Offensichtliche nicht sehen?

Die zweite Option wäre fast schlimmer als die erste, denn wir hätten es mit einer eindeutigen Komplizenschaft der Eliten mit der massenhaften Tötung unschuldiger Menschen zu tun.

Mittwoch, 10. August 2016

Katholisch.de - die Fünfte Kolonne von Gender in der Kirche

Katholisch.de hat ein Kommentar zu Gender veröffentlicht, welches diese gefährliche und antichristliche Ideologie vollends verharmlost: Keine Angst vor "Gender"!

Kommentar::

Es ist ein Skandal, wie manche katholische (!) Medien die Gender-Ideologie verharmlosen. An vorderster Front befindet sich da Katholisch.de, ein von der Deutschen Bischofskonferenz bezahltes Internetportal.

Man versucht sogar, Gender mit dem Evangelium in Einklang zu bringen, was geradezu blasphemisch ist: „Denn was könnte es besseres geben, als dass sich alle Menschen, unabhängig von ihrem biologischen Geschlecht, in der Gesellschaft frei entfalten und sie mitgestalten können? Ganz im Sinne der Bibel übrigens, da heißt es doch im Brief an die Galater: "Ihr seid nicht mehr Sklaven und Freie, Männer und Frauen; ihr seid alle eins in Christus."“

Die Tatsache, dass Hirtenbriefe aus Spanien, Portugal, der Slowakei, Polen, Norditalien und nicht zuletzt viele Stellungnahmen der letzten Päpste die Gender-Ideologie scharf verurteilen, ist den Progressisten bei Katholisch.de egal.

Für Sie gilt: Die Kirche muss sich jedem säkularen Unfug anpassen. Je revolutionärer, desto besser.

So was nennt man „Fünfte Kolonne“.

Sonntag, 7. August 2016

Kaufte Obama-Verwaltung Organe abgetriebener Babys?

Obama Admin Purchased Body Parts Possibly From Babies Planned Parenthood Aborted

Kommentar: 

Das wäre so grauenhaft, dass man es kaum aushält: Die Obama-Verwaltung soll Organe von abgetriebenen Babys gekauft haben.

Anlass zu dieser Vermutung geben heimlich gedrehte Videos.

Zur Erinnerung: Letztes Jahr tauchten heimlich gedrehte die bewiesen, dass Planned Parenthood (die US-amerikanische Pro-Familia) Organe von abgetriebenen Babys an Forschungsfirmen verkaufte. In den Gesprächen wurde über Alter, Qualität und Preis der Organe gesprochen. Vollständige Organe waren begehrter als (durch die Abtreibung) beschädigte oder von zu jungen Babys. Die Leber eines 20 wöchigen Fetus konnte man für 340 US$ erwerben.

Dieser Horror erschütterte monatelang die Vereinigten Staaten.

Nun scheint auch die Obama-Verwaltung am Handel mit Organen beteiligt gewesen zu sein. Das wäre die Erklärung, wieso das Weiße Haus eine Untersuchung des Skandals abgelehnt hat. Ein Verwaltungsbeamter hat diesen Organhandel sogar verteidigt.

Zusätzliche Informationen: NIH, FDA tied to fetal-tissue firm

NFL-Star Ben Watson ist Pro-Life

NFL Star Ben Watson: Planned Parenthood Was Created to “Exterminate Blacks” and “It’s Working”

Kommentar

Die Bereitschaft der US-Amerikaner, ihre Überzeugungen öffentlich zu bekennen, ist bewundernswert.

Nun hat der Football-Star Ben Watson erklärt, dass Abtreibung – von Planned Parenthood propagandistisch gefördert – sei verantwortlich für die Tötung unzähliger schwarzer Babys durch Abtreibung.

In der Tat treiben afroamerikanische Frauen überdurchschnittlich viel.

Ben Watson gibt die Schuld Planned Parenthood, aber auch dem herrschenden Abtreibungssystem, welches eine Mentalität bildet, die destruktiv ist. Diese beginnt mit einer falschen Lebenseinstellung, die zu Abtreibungen und inzwischen zu einem regelrechten Markt von menschlichen Organen geführt hat, die durch Abtreibungen gewonnen werden.

Wir Deutschen sollten uns an dieser Freude und dieser Bereitschaft zum Bekenntnis ein Beispiel nehmen.

Wie viele Fans von Ben Watson werden nun über die Abtreibung nachdenken. Wie viele werden möglicherweise eine Entscheidung revidieren?

Samstag, 6. August 2016

Irisches Verfassungsgericht: Ungeborene haben Recht auf Leben

High Court in Ireland Rules an Unborn Baby Has a Right to Life

Kommentar: 

Eine erfreuliche Nachricht: Das Verfassungsgericht Irlands erklärt, ungeborene Kinder hätten ein Recht auf Leben.

Eine Nachricht, die aber auch nachdenklich macht: Heute kann man nicht mehr unbedingt davon ausgehen, dass Gerichte gerecht urteilen. Immer mehr verfallen sie einem regelrechten „Judikativen Aktivismus“, mit welchem sie im Grund Politik betreiben.

In Deutschland ist die Lage eigentlich nicht wesentlich anders: Das Bundesverfassungsgericht hat im Urteil von 1993 zwar das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder bestätigt, doch gleichzeitig durch die Billigung des Feigenblattes „Beratungsschein“ alle Hindernisse für die freie Abtreibung ausgeräumt.

So haben wir in Deutschland die bizarre Situation, dass Abtreibungen „rechtswidrig aber straffrei“ sind. In der Praxis und für viele Menschen ist die Abtreibung legalisiert.

Dass selbst die Justiz nicht mehr den Mut hat, ein essentielles Grundrecht zu schützen, ist ein Zeichen zivilisatorische Barbarei.

Donnerstag, 4. August 2016

H. Clinton bekommt Widerstand in eigener Partei wg. Abtreibung

LifeNews vom 1. August 2016:

Pro-Life Democrats Say They Can’t Vote for Hillary Clinton Because She’s Pro-Abortion 

Kommentar: 

Hillary Clintons Positionen Pro-Abtreibung sind dermaßen radikal,.dass sich selbst innerhalb ihrer eigenen Partei Widerstand erhebt. Demokrtane erklären, dass sie diese Frau nicht wählen können.

Für viele in Deutschland sollte das ein Beispiel sein. Aus verschiedenen Gründen:
 

1. Das Eintreten für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder sollte nicht davon anhängen, in welcher Partei man ist. Notfalls muss man innerhalb der eigenen Partei Widerstand leisten
2. Das Eintreten für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder erfordert Mut und ist selten (heutzutage) mit Erfolg gekrönt. Wer aber sich für etwas derart existentielles einsetzt, sollte nicht primär auf den möglichen Erfolg achten, sondern auf die Tatsache, dass sein Zeugnis für das Leben etwas ändern kann - und zwar zum Guten: Wir dürfen das Thema nicht den Abtreibunsaktivisten überlassen!

Zur PM von Kardinal Marx zum Mord an P. Jacques Hamel

PM von Kardinal Reinhard Marx vom 26. Juli 2016:

Kardinal Marx zum Anschlag auf die Gottesdienstgemeinde in Saint-Étienne-du-Rouvray

Kommentar:

Die PM von Kardinal Marx zum Mord von P. Jacques Hamel (Saint-Étienne-du-Rouvray)  hätte nicht schwächer ausfallen können. Er schreibt, dass der Feind "der Hass" sei, als ob es keine systematische Agression gegen das Christentum gäbe: "Hier soll Hass zwischen den Religionen geschürt werden. Dem werden wir widerstehen und uns der Atmosphäre von Hass und Gewalt nicht anschließen. Die Antwort kann nicht eine Verschärfung des Hasses und des Gegeneinanders sein, sondern nur der Versuch, die Täter zu stellen und alles zu tun, damit nicht neue Gewalt geschieht."

Wenn Kardinal Marx schon der Auffassung ist, der Hass müsse überwunden werden, dann sollte er bitteschön ein Pastoralplan zur Bekehrung der Muslime aufstellen:


Keine Integration ohne Mission – das Vorbild des hl. Franz von Assisi




Kein Protest von Feministinnen gegen Geschlechtsselektion durch Abtreibung

Netzfrauen vom 25. Juli 2016:

Geschlechtsbezogene Abtreibung in Europa und die Folgen – nicht nur in China und Indien Abtreibung von Mädchen!

Kommentar:

Heutzutage behaupten Politiker gerne, man müsse Diskriminierungen abschaffen. Doch über die wichtigste Diskriminierung, die ist überhaupt gibt, wird geschwiegen: Der Tod von unzähligen unschuldigen Menschen, bevor sie das Licht der Welt erblicken. Eine Steigerung dieser Diskriminierung ist die Geschlechtsselektion durch Abtreibung.

Eigentlich ein Thema für die Feministinnen, denn durch Geschlechtsselektion werden in manchen Teilen der Welt viel mehr Mädchen als Jungen abgetrieben. Und auch in Europa wird diese Form von Abtreibung immer mehr praktiziert! Siehe Artikel unten.


Doch Ideologie scheint bei den Abreibungsaktivisten stärker als die Realität zu sein. Die grausame Realität der Geschlechtsselektion wird ausgeblendet nach dem Motto, „Es kann nicht sein, was nicht sein darf!“

Schon mit 9 Monaten wählen Kinder Spielzeuge nach Geschlecht

AMERICAN COUNCIL ON SCIENCE AND HEALTH vom 22. Juli 2016 :

Infants Prefer Toys By Gender

Kommentar: Nun ist es wissenschaftlich erwiesen: Kinder bevorzugen Spielzeuge, die klassischerweise ihrem Geschlecht entsprechen (Buben Autos, Mädchen Puppen). Die sog. Stereotypen sind also schon sehr früh angelegt und eben nicht kulturell geprägt. Schon mit 9 Monaten! Also lange bevor sie eine eigentliche Ahnung von Geschlecht haben.

Die Studie führte die "City University of London" durch.

Hillary Clinton will steuerfinanzierte Abtreibungen

Lifesitenews vom 29. Juli 2016:

Hillary Clinton promises to enact the greatest expansion of abortion funding in history

Kommentar:

Man hält es nicht für möglich: Hilary Clinton will im Falle eines Sieges bei der Präsidentschaftswahl die GRÖSSTE AUSDEHNUNG DER STEUERFINANZIERTEN ABTREIBUNGEN IN DER GESCHICHTE beschließen. Diese Maßnahme wäre nicht nur ein Krieg gegen die ungeborenen Menschen, sondern ein radikaler Beitrag zur weiteren Polarisierung des Landes - vor allem im Hinblick auf die Figur Donald Trump.

Eine solche Ausweitung des Finanzrahmens für Organisationen wie Planned Parenthood (so was wie die US-amerikanische Pro Familia), könnte auch fatale Konsequenzen in Afrika, Lateinamerika oder Asien haben, also in Regionen, wo die US-amerikanischen Abtreibungsorganisationen tätig sind.

Planned Parenthood jubelt über Hillary Clinton

LifeNews vom 29. Juli 2016:

Planned Parenthood Says Hillary Clinton is the “Strongest” Pro-Abortion Nominee “We’ve Ever Seen”

Kommentar:

Planned Parenthood ist begeistert über Hilary Clintons Präsidentschaftskandidatur. Das sagt sehr viel über Clinton aus: Planned Parenthood ist so was wie die US-amerikanische Pro-Familia und verantwortlich für einen wichtigen Anteil der Abtreibungen in den Vereinigten Staaten. Planned Parenthood tritt ein für eine ultraliberale Abtreibungsregelung und fordert sogar ein "Recht auf Abtreibung". Ihre Aktivitäten beschränken sich nicht auf die USA, denn auch in Entwicklungsländern ist diese Organisation tätig, im Grunde um die Abtreibungsmentalität zu fördern. Clinton hat eine massive Ausweitung der Subventionen für Abtreibung versprochen. Kein Wunder, dass Planned Parenthood jubelt.

Todesfälle durch Euthanasie steigen rasant

LifeNews vom 2. August 2016: 
 
Shocking Study Finds Thousands of People Euthanized After Assisted Suicide Legalized

Kommentar:

In der öffentlichen Auseinandersetzung um das Recht auf Leben – egal ob es um Abtreibung, Euthanasie oder bioethische Fragen (Stammzellenforschung) geht – gibt es einen sehr klar zu erkennenden Roten Faden:

Jede Verletzung des Rechts auf Leben führt früher oder später zu einem Dammbruch.

Das heißt: Das Recht auf Leben lässt sich nicht „ein bisschen beschränken“. Wenn man es verletzt, sind die Kräfte, die dieses Recht komplett außer Kraft setzen wollen, zu groß und es kommt zur ganzen Katastrophe.

Nun mit der Euthanasie in den Niederlanden, wie eine neue Studie zeigt. Obwohl Euthanasie ursprünglich nur in ganz bestimmten Einzelfällen eingesetzt werden sollte, steigen seit der Einführung die Zahlen rasant (+ 77 Prozent). Dasselbe geschieht in Belgien (+ 242 Prozent). In Belgien gehen inzwischen 4,6 Prozent der Todesfälle auf Euthanasie zurück.

Ganz besonders schlimm trifft es den Menschen mit geistigen Behinderungen. Offensichtlich entwickelt sich Euthanasie zu einem Instrument der Selektion.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Kardinal Robert Sarah fassungslos über westliche Reaktion auf Terror


Foto: François-Régis Salefran - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Über Twitter kommentierte der Präfekt der Kongregation für die Gottesdienstordnung die islamistischen Attentate in Westeuropa:

„Wie viele Tote braucht es, wie viele abgeschlagene Köpfe bis die europäischen Regierenden die Lage begreifen, in der sich der Westen befindet?“

Original Französisch: „Combien de morts pour que les gouvernements européens comprennent la situation où l'Occident se trouve? Combien de têtes décapitées ? +RS“


Quelle (Twitter):


Übersetzung aus dem Französichen: Hochwürden Gero Weishaupt