Mittwoch, 21. Juni 2017

Heiko Maas macht sich zum Lobbyisten der LSBTIQ-Bewegung

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Foto: J.V. Saidl
Der Bundesjustizminister macht keinen Hehl daraus, wen er in der deutschen Gesellschaft als Feind und wen er als Freund erachtet.

Eine besondere Präferenz hat er für die Homo-Lobby: Maas hat sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft des sog. „Christopher Street Days“ in Köln am 7. Juli 2017 zu übernehmen (der „Christopher Street Day“ ist eine Art Parade in karnevalistischem Stil, in der die Homo-Bewegung ihre politischen Forderungen stellt). Außerdem wird er diese Parade eröffnen.

Ist es angemessen, dass ein Mitglied der Bundesregierung, die ja eigentlich neutral sein und ALLE Menschen repräsentieren sollte, dermaßen notorisch seine politischen Präferenzen für bestimmte politische Gruppierungen zeigt?

Solche Fragen scheinen dem Bundesjustizminister nicht zu kümmern. So bezeichnete er die Durchsetzung der „Ehe für alle“ als eine Bedingung für einen Koalitionsvertrag mit der SPD nach der Bundestagswahl. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die SPD einen Koalitionsvertrag unterschreibt, in dem die Ehe für alle nicht verankert ist“.

Mit anderen Worten: Die Einstellung zu diesem absurden Ehe-Zerstörungs-Projekt, soll bestimmen, wer Deutschland regieren darf und soll. Die Stellungnahme des Bundesjustizministers dokumentiert in eklatanter Weise, wie mächtig die Klientelpolitik in Deutschland geworden ist.


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Montag, 19. Juni 2017

Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein: CDU ermöglicht Durchmarsch der Grünen

CDU-Chef in Schleswig-Holstein: Daniel Günther. Foto: CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags
An dieser Stelle wurde schon mehrmals kritisch über die politische Linie der CDU Schleswig-Holsteins und ihres Chefs, Daniel Günther, berichtet. Vor allem die Tatsache, dass er sich für die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare inklusive Adoptionsrecht einsetzt, muss von allen Christen in Deutschland scharf verurteilt werden.

Aber die sog. Homo-Ehe ist noch längst nicht der einzige kritische Punkt Günthers. Was Gender bzw. „Queere Bildung“ (das ist tatsächlich der offizielle Name in Schleswig-Holstein) hat der CDU Chef die Vorgängerregierung unter Führung von Torsten Albig weit links überholt: Albig hatte die Mittel für die „Queere Bildung“ verzehnfacht, Günther weitet diese Förderung noch weiter aus.

Außerdem setzt sich Günther für die äußerst umstrittenen Besuche von LSBTI-Gruppen in Schulen ein. Gerade diese Maßnahme führte zu scharfen Reaktionen. In einem Rechtsgutachten zeigte Professor Christian Winterhoff nach, dass diese Besuche das Indoktrinationsverbot verletzen und damit verfassungsrechtlich abzulehnen sind.

Der neue Koalitionsvertrag hat folgendes zur LSBTIQ-Schulerziehung beschlossen: „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt soll im Unterricht an geeigneten Stellen altersgerecht thematisiert werden, um Wissen zu vermitteln aber auch um Vorurteile und Stereotypen abzubauen. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt wollen wir stärker in der Fort- und Ausbildung für Lehrkräfte verankern. . . . Neben der finanziellen Förderung von queeren Projekten im ganzen Land aus dem Aktionsplan [für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten] wollen wir queere Einrichtungen, wie Haki e.V. oder das „Schlau Projekt“, durch fünfjährige institutionelle Förderung finanziell stärken und absichern.“

Dieser Koalitionsvertrag ist eine Schande für die CDU.

Dass Daniel Günther sich wissentlich oder unwissentlich wie eine „Fünfte Kolonne“ der Grünen in der CDU verhält, behaupten nicht nur wir, sondern auch die Landespresse.

So schreiben die „Kieler Nachrichten“: "Er (Günther) tritt die eigene Programmatik in die grüne Tonne, weil das der Preis ist für seinen Einzug in die Staatskanzlei und den Regierungswechsel in Kiel ist. . . . In der Union geht traditionell Macht vor Programm“.

Daniel Günther besitzt noch die Unverschämtheit, seinen Angriff auf christliche Werte und Prinzipien auf die gesamte CDU ausdehnen zu wollen. Gegenüber Focus behauptete er: „Da, wo ich kann, werbe ich offensiv für meine Position. Das ist nicht leicht, aber es muss Themen geben, bei denen man hartnäckig gegen die Mehrheit arbeitet - so lange, bis die Mehrheit auf meiner Seite ist.“

Diese Angelegenheit ist nichts anderes als ein Verrat und deshalb inakzeptabel. Die christliche Basis Deutschlands muss scharf gegen die CDU Schleswig-Holsteins protestieren.

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Sonntag, 18. Juni 2017

Grünen: Wir regieren nur dann, wenn wir die Ehe dabei zerstören können

Die Grünen tun alles für sie: Die Homo-Lobby. Foto: M. v. Gersdorff
Auf ihren Parteitag haben die Grünen beschlossen, dass für sie eine Koalition auf Bundesebene nur dann in Frage kommt, wenn die sog. „Homo-Ehe“, also die Ehe zwischen zwei Personen gleichen Geschlechts legalisiert wird: „Mit uns wird es keinen Koalitionsvertrag ohne die Ehe für alle geben.“

Damit stellt diese Partei, die seit eh und je Lobbyistin der Homo-Bewegung ist, eine Maximalforderung für die eventuellen Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl am 24. September 2017.

Diese Forderung ist einzig und allein an die (oder gegen die) CDU gerichtet. Die Christdemokraten lehnen die Homo-Ehe ab. Doch es gibt auch Dissidenten, wie etwa die CDU-Schleswig-Holsteins, die im neuen Koalitionsvertrag mit den Grünen und der FDP sich für die Öffnung des Ehegesetzes ausspricht. Auch manche CDU-Bundespolitiker sprechen sich für diese absurde und antichristliche Maßnahme aus.

Doch in den Koalitionsgesprächen mit der SPD blieb Merkel beim klaren Nein zur Homo-Ehe. Auch Armin Laschet oder Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Spitzenkandidaten bei den Landtagswahlen in NRW und im Saarland, haben sich klar gegen die Homo-Ehe ausgesprochen und sie haben trotzdem gewonnen.

Ist die Forderung der Grünen also reiner Bluff oder Trotzreaktion?

Nicht unbedingt. Gerade die Koalitionsverhandlungen in Schleswig Holstein haben gezeigt, dass man mit Maximalforderungen auch sehr viel bekommt: Eben die Homo-Ehe als anvisiertes Ziel im Bund, aber auch Zugeständnisse in der Umweltpolitik. Kommentatoren in der Landespresse sprachen deshalb von einem „Grünen Durchmarsch“. Allzu klar wurde, dass die CDU jeden (faulen) Kompromiss akzeptiert, um an die Macht zu kommen.

Die Grünen gehen dennoch ein Risiko ein: Eine solche Forderung zu stellen offenbart ein aggressives Verhalten. Gerade in Zeiten schwieriger Koalitionsverhandlungen wird die Fähigkeit zum Kompromiss und zur Flexibilität gewürdigt. 

Die Forderung der Grünen wirkt aber dermaßen erpresserisch, dass selbst Befürworter der „Homo-Ehe“ innerhalb der CDU es schwer haben sollten, diese mit Verve zu fordern. Schnell würde man sie als „Fünfte Kolonne“ der Grünen innerhalb der CDU etikettieren. 

Genau das ist der Fall bei der CDU Schleswig-Holsteins. Aus Machtgier hat sie sich zum „Nützlichen Idioten“ der Grünen gemacht.

Zumal die grüne Forderung, das Ehegesetz Paaren gleichen Geschlechts zu öffnen (es ist rein rechtlich irrelevant, ob sie homosexuell sind oder nicht), zu einem umfassenden Programm zur Zerstörung der Ehe gehört. Dies wird klar, wenn man liest, was sonst die Grünen sonst noch einführen wollen:

* Kinder sollen bis zu vier soziale Eltern haben (um den Verdacht des Fakes zu widerlegen, hier die Quelle: Spiegel Online vom 3. September 2016)
* Die Grüne Jugend will die Zweigeschlechtlichkeit überwinden!
* Die Grüne Jugend will gleich die (Zivil-) Ehe abschaffen.
* Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
* Die Grünen wollen das Ehegattensplitting abschaffen.
* Die totale Gender-Ideologie im Erziehungssystem: Die Grünen wollen mit brachialer Gewalt in Kitas, Kindergärten und Schulen die Idee durchsetzen, es gäbe eine große Vielzahl an Geschlechtern. Das impliziert, dass es gar keine Ehen im eigentlichen Sinne geben kann und demnach auch keine Familien.

Jedem Christdemokraten muss klar sein, dass er dieses Zerstörungsprogramm unterstützt, wenn er auf die Forderung der Grünen eingeht, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen.

Hoffen wir, dass in der CDU noch genug Anstand herrscht, um diesen Verrat an christlichen Werten und Prinzipien zu verhindern.

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Mittwoch, 14. Juni 2017

Schleswig-Holstein: Grauenhaftes Einknicken der CDU vor grünen Gender-Forderungen

Daniel Günther. Pressefoto CDU S-H. Copyright Sönke Ehlers
Nach ersten Informationen zu urteilen, ist die CDU in Schleswig-Holstein komplett vor den irrsinnigen gesellschaftspolitischen Forderungen der Grünen eingeknickt.

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, FDP und Grünen – die sog. Jamaika-Koalition - enthält die Forderung, das Ehegesetz für gleichgeschlechtliche Paare inklusive Adoptionsrecht zu öffnen. Dies ist insbesondere im Bundesrat relevant. Die rot-grünen Landesregierungen haben auf diesem Wege versucht, die Homo-Ehe einzuführen. Nachdem die SPD in zwei Landtagen nicht mehr mitregiert (Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen), treibt stattdessen die CDU in Schleswig-Holstein die Zerstörung der Ehe voran.


Presseberichte hatten informiert, die Zustimmung des CDU-Chefs, Daniel Gürher, sei ein reines Zugeständis des Politikers an die Grünen, um eine Koalition bilden zu können.

Die massive Förderung von LSBTTIQ-Projekten in Schulen im Rahmen des „Landesaktionsplanes für sexuelle Vielfalt“ soll nun sogar noch erweitert werden. Schon die alte Landesregierung unter SPD-Führung hatte die Finanzmittel für diese „queere Bildung“ – so der offizielle Name – verzehnfacht.

Darunter fallen auch die Besuche von LSBTTIQ-Gruppe in den Schulen. Gerade diese Maßnahme war höchst umstritten und führte sogar zu rechtlichen Initiativen.

Das Verhalten der CDU in Schleswig-Holstein ist schlichtweg grauenhaft. Es ist eine Schande, dass sich eine C-Partei aus Machtinteressen zum willigen Mitläufer der ruinösen grünen Gesellschaftspolitik macht.


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Dienstag, 13. Juni 2017

Martin Schulz macht „Ehe für Alle“ zu einem Hauptthema im Bundestagswahlkampf

Martin Schulz. Foto: Sabine Engels (Pressefoto martinschulz.eu)
Auf den Landesparteitag der SPD in Nordrhein-Westfalen kündigte Martin Schulz, Spitzenkandidat für seine Partei für die Bundestagswahl, an, die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare offensiv betreiben zu wollen.

Ob man mit diesem Thema viele Stimmen gewinnen kann, ist äußerst zweifelhaft. Die wenigsten Homosexuellen wollen überhaupt heiraten. Die „Homo-Ehe“ wird aufgrund der hohen Symbolkraft von den Funktionären der Homo-Lobby als Mobilisierungsinstrument missbraucht. Ein ernsthaftes Interesse besteht nicht.

Doch abgesehen davon, ist das Ansinnen der SPD und ihres Spitzenkandidaten reiner Populismus und Willkür.

Ehe und Familie existieren vor dem Staat. Ihre Natur (Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau) haben sie also nicht von Staat erhalten. Ehe und Familie sind sogar die Keimzelle des Staates. Es bedeutet, dass der Staat aus einer Verbindung von Familien entstammt. Eine Zusammensetzung von Familien bildet ein Volk und damit ein kollektives Wesen mit öffentlichen Interessen und Aufgaben. Der Staat ist das Organ, das sich um diese Interessen und Aufgaben kümmern soll.

Die Forderung nach einer „Ehe für alle“ impliziert die Vorstellung, der Staat dürfe nach Gutdünken definieren, was eine Ehe und was eine Familie ist. Dies wäre aber blanke Willkür und im Grunde ein despotischer Akt. Der Staat würde sich anmaßen, eine Institution, die unabhängig von ihm existiert, umzudeuten.

Als die „Ehe für Alle“ in Frankreich diskutiert wurde, merkte der Philosoph Thibaud Collin gegenüber einer Anhörung des französischen Senats richtig an, dass selbst die Französische Revolution – mit all ihrem Hass gegen Kirche und Christentum – die Nachkommenschaft als bestimmendes Prinzip der Ehe nicht aufgehoben hat, als die zivile Ehe im Jahr 1792 eingeführt wurde. Collin sprach sich gegen die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare aus und argumentierte, die Französische Revolution hätte die Zivilehe eingeführt und die kirchliche Ehe ersetzen wollen, weil sie der Auffassung war, die Grundlage der Ehe sei die menschliche Natur und eben nicht eine übernatürlich begründete Institution.

Die „Ehe für alle“ ersetzt nun die menschliche Natur durch die Willkür derjenigen, die momentan an der Macht sind, und dies widerspricht wiederum den Prinzipien der Französischen Revolution, die sich theoretisch der Vernunft verpflichtet fühlte.

Die Öffnung des Ehegesetzes für Paare von Homosexuellen wäre natürlich ein besonders radikaler Eingriff, denn er würde schlichtweg die Ehe entkernen bzw. von ihrem eigentlichen Wesen völlig entfremden.

Diese Tatsache ist dermaßen offensichtlich (oder sollte für einen ehemaligen Präsidenten des EU-Parlamentes sein), dass Martin Schulz die „Ehe für Alle“ nur deshalb anstrebt, weil er der Auffassung ist, das Projekt würde ihm Wahlstimmen bringen.

Umgekehrt gesehen: Wäre die Einschätzung, die „Ehe für alle“ koste der SPD bei der Bundestagswahl Stimmen, dann würde Martin Schulz wohl kaum dieses Projekt verfolgen.

Wer aber grundsätzliche Prinzipien über Bord wirft und Willkür als Maß staatlichen Handelns anwendet, ist ein Populist der schlimmsten Sorte, weil er die Grundlagen des Rechtsstaates demoliert.

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Mittwoch, 7. Juni 2017

Hessen: Schwarz-Grün zementiert Weg zum Gender-Staat/Schule wird zum Gender-Labor

Hessens Sozialminister Stefan Grüttner. Foto Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Vom „Aktionsplan gegen Homophobie“ zum „Hessischen Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“: In diesem Wandel der Begriffe wird die Intention der schwarz-grünen Landesregierung Hessens mehr als deutlich. Es geht nicht um den Schutz bestimmter Personenkreise vor Gewalt und Mobbing, sondern um die proaktive Förderung und Durchsetzung eines neuen Menschenbildes.

Der neue „Hessische Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“ sieht Maßnahmen in Familie, Schule, Kultur, Arbeitswelt etc. zur Durchsetzung der Ideologie der „geschlechtlichen Vielfalt“ – ein Codewort für Gender- vor.

Zuständig ist der Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner (CDU).

Der Aktionsplan wurde gemeinsam mit den Interessenvertretungen der LSBT*IQ Community erarbeitet. Besonders beteiligt war Frau Susanne Stedtfeld vom Verein „Warmes Wiesbaden“, ein Verein von Homosexuellen, der die Proteste der „Demo für alle“ gegen die Kundgebungen gegen die neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ organisiert hat. Das Ministerium hat sich also gar nicht bemüht, mit halbwegs neutralen Partnern diesen Aktionsplan auszuarbeiten, sondern mit bekannten Aktivisten aus der LSBT-Szene.

Was die Schule betrifft, wird das Ziel der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Querschnittsaufgabe unterstrichen. Um das zu erreichen, sollen „Einrichtungen dafür gewonnen werden, ihre Fortbildungsangebote, Leitbilder und Arbeitsstandards weiterzuentwickeln und ihre Wertschätzung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt nach außen hin zu dokumentieren. (Seite 14).“

Es geht also ausdrücklich nicht nur um Vermittlung von Fakten, sondern um Erreichen von Wertschätzung der absurden Gender-Ideologie, also der Vorstellung, es gäbe eine Vielzahl von Geschlechtern, die jeder frei wählen kann.

Am Anfang des Dokuments wird ausführlich erläutert, was es so an Möglichkeiten gibt. So sind „Inter*“ Personen, die irgendetwas sein können: „Unter dem Begriff Inter*Personen versteht man Personen, die von Geburt an nicht in das zweigeschlechtliche Raster passen, weil Variationen männlicher und/oder weiblicher Geschlechtsmerkmale vorliegen, die vielfältige genetische und/oder körperliche Ausprägungen haben können.“

Jeder ist frei zu meinen, er sei 1/3 Frau, 1/3 Mann und 1/3 homosexuell. Doch diese Ideologie in den Schulen vom ersten Grundschuljahr verbreiten zu wollen, wie das in den neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ vorgesehen ist, ist wahnsinnig.

Um die Indoktrinierung der Kinder in den Schulen entsprechend der „Gender-Ideologie“ voranzutreiben, ist ein massives Programm vorgesehen:

Vorhaben 1: Förderung des Bildungs-und Antidiskriminierungsprojektes SCHLAU Hessen

Vorhaben 2: Umsetzung des Lehrplans Sexualerziehung für allgemeinbildende und berufliche Schulen in Hessen.

In diesem „Vorhaben“ wird die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ ausdrücklich erwähnt. Die Forderung nach „Akzeptanz“ ist aus verfassungsrechtlichen Gründen höchst umstritten. Etliche Urteile verbieten ausdrücklich die Einforderung von Akzeptanz im staatlichen Schulsystem (Vgl. Gutachten Prof. Christian Winterhoff).

Vorhaben 3: Überarbeitung der bestehenden Handreichungen zur Umsetzung des Lehrplans Sexualerziehung unter Berücksichtigung von LSBT*IQ-Themen.

Vorhaben 4: Fächerübergreifende Sensibilisierung für LSBT*IQ –Themen.

Vorhaben 5: Berücksichtigung von LSBT*IQ-Themen in der Lehrkräftefortbildung.

Vorhaben 6: Beauftragung einer Person der Hessischen Lehrkräfteakademie als Ansprechperson für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Ausbilderinnen und Ausbilder in LSBT*IQ-Fragen.

Das sind die Projekte, die allein für die Schulen vorgesehen sind!

Aber Gender soll alle Bereiche des Lebens durchdringen.

Für die staatlichen Angestellten sind beispielsweise „Diversity-Schulungen“ geplant. Im Bereich Kultur ist die Organisation eines „Regenbogentages“ vorgesehen. Insgesamt gibt es 10 Handlungsfelder, jedes mit etlichen Projekten.

Der Aktionsplan ist somit nichts anderes als eine Agenda, um die von Papst Benedikt XVI. beschriebene „Anthropologische Revolution“ in die Praxis zu umsetzen.


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Dienstag, 6. Juni 2017

Ministerkabinett Schleswig-Holsteins: Wird neue Kultusministerin gegen „Queere Bildung“ zu Felde ziehen?

Die Ruhe vor dem Sturm? Kieler Foerde. Foto: M v. Gersdorff
„Wer mit uns koalieren will, der muss bereit sein, bei diesen Vorhaben [des grünen Regierungsplanes] entschieden mit voranzugehen.“ Diese absolute Bedingung für eine Koalitionsbildung stellen die Grünen im „10-Punkte—Plan für grünes regieren“.

Eine solche innere Haltung wünscht man sich von der CDU bei der Bildung von Regierungskoalitionen.

Gerade jetzt, wo die Bildung einer sog. Jamaika-Koalition (CDU + FDP + Grüne) in Schleswig-Holstein kurz vor dem Abschluss steht. Am Wochenende hat man sich nämlich bei den Koalitionsgesprächen auf die Verteilung der Ministerposten geeinigt.

Als Bildungsministerin ist Karin Prien vorgesehen, bisher Vize-Fraktionschefin der CDU in der Hamburger Bürgerschaft.

Ob man sich darüber freuen kann hängt hauptsächlich davon ab, wie Frau Prien mit der sog. „Queeren Bildung“ umgehen wird. Das ist der Name, den man im hohen Norden der Gender-Indoktrination in den Schulen verliehen hat.

Die letzte Landesregierung (SPD, Grüne und SSW) hat die „Queere Bildung“ massiv gefördert. Die Finanzmittel wurden glatt verzehnfacht. Es kam deshalb immer wieder zu Kontroversen und Protesten. Der Verein „Echte Toleranz“ ließ ein Gutachten über die Verfassungsmäßigkeit des linken Schulkonzepts erstellen, das zum Ergebnis kam, „Queere Bildung“ sei nicht verfassungskonform. Sie sei Übergriffig und würde von den Schülern eine ideologische Haltung abfordern.

Trotz mancher Entschärfungen blieb sie aber bestehen.

Daniel Günther, Spitzenkandidat der CDU und Sieger der Landtagswahl am 7. Mai 2017 hat sich trotz Anfragen während des Wahlkampfes nicht dazu geäußert. Karin Prien, schon damals Schattenkultusministerin, gab Gesprächsbereitschaft zu erkennen und kritisierte die Radikalität der „Queeren Bildung“: „Themen wie Inter- und Transsexualität; diese haben in Kindergärten oder Grundschulen jedenfalls nichts zu suchen.“

Nun ist es Zeit, Fakten folgen zu lassen. Würde sich Frau Prien nach dem Anfangs zitierten Handlungsprinzip der Grünen richten, so müsste sie entschlossen gegen die „Queere Bidlung“ vorgehen und keinen Streit scheuen.

Sollte sie aber versuchen, den Streitpunkt „Queere Bildung“ unter den Teppich kehren, werden Elterngruppen erneut ihr Recht auf Erziehung im Bereich der Sexualität über Proteste zur Geltung bringen müssen.


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Mittwoch, 31. Mai 2017

Grünes 10-Punkte Regierungsprogram: Ideologie und Populismus

Hält Wähler zum Narren: Katrin Göring-Eckardt. Pressefoto. Foto: L. Chaperon
Mit viel Medien-Tam-Tam haben die Grünen am 31. Mai 2017 ihren „10-Punkte-Plan für grünes Regieren“ vorgestellt.

Die Zusammenfassung des eigentlichen Programmentwurfes liest sich wie die Verheißung einer New-Age-Heilen-Welt. Der Text ist vollgespickt mit Sätzen wie „diese zehn Vorhaben entscheiden über die Zukunft unseres Landes“, „wir beurteilen Menschen nicht danach, wo sie herkommen, sondern wohin sie im Leben wollen“ oder „immer mehr Menschen wollen gesunde Lebensmittel, die im Einklang mit der Natur hergestellt werden.“

In diesem seichten Ton wird auch die grüne Familienpolitik beschrieben. Die Überschrift lautet „Familien stärken“. Klingt zunächst gar nicht so schlecht. Wer möchte das nicht? Mancher könnte durchaus versucht sein, die Grünen als neue „Familienpartei“ zu wählen.

Der Hacken liegt aber im Begriff „Familie“, denn die Grünen verstehen darunter etwas ganz anderes, als jeder normal denkender Mensch.

Die Grundlage einer Familie ist die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau. Für die Grünen gilt das aber nicht. Schon an ihren eigenen Forderung und Stellungnahmen wird deutlich, dass sie unter Familie etwas ganz anderes meinen, als man gemeinhin darunter versteht (wodurch die Grünen im Grunde die Wähler täuschen wollen):

* Kinder sollen bis zu vier soziale Eltern haben (um den Verdacht des Fakes zu widerlegen, hier die Quelle: Spiegel Online vom 3. September 2016)
* Die Grüne Jugend will die Zweigeschlechtlichkeit überwinden!
* Die Grüne Jugend will gleich die (Zivil-) Ehe abschaffen.
* Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
* Die Grünen wollen das Ehegattensplitting abschaffen.
* Die totale Gender-Ideologie im Erziehungssystem: Die Grünen wollen mit brachialer Gewalt in Kitas, Kindergärten und Schulen die Idee durchsetzen, es gäbe eine große Vielzahl an Geschlechtern. Das impliziert, dass es gar keine Ehen im eigentlichen Sinne geben kann und demnach auch keine Familien.

Eines der Punkte im 10-Punkte-Plan der Grünen ist sogar die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare.

Die Grünen halten die Wähler regelrecht zum Narren.

Nur ein Beispiel: In ihrem 10-Punkte-Programm schreiben sie tatsächlich: „Wir investieren zusätzlich in gute Bildung, in bessere Kita-Qualität und intakte und gut ausgestattete Schulen“.

Genau das haben sie in Nordrhein-Westfalen nicht getan und deshalb eine krachende Niederlage einstecken müssen. Der katastrophale Zustand der Schulen nach fünf Jahren grüner Schulpolitik, war eines der Hauptthemen im Wahlkampf für die Landtagswahl am 14. Mai 2017.

Möglicherweise merken die Grünen gar nicht, wie absurd und damit gefährlich ihre Politik ist. Sie funktionieren in der Regel so: In ihrer Phantasie malen sie sich aus, wie sie sich die Welt und die Gesellschaft wünschen. Anschließend postulieren sie eine Politik, um diese Phantasien in die Praxis, zu setzen. Ob das mit der Realität, also mit der Natur der Dinge vereinbar ist, spielt keine Rolle.

Das utopische Denken weckt bei den Grünen offenbar das starke Verlangen, ihre Phantasien auf Biegen und Brechen der Gesellschaft aufzwingen zu wollen.

Nirgends ist dies so deutlich, wie in der Gender-Politik der Grünen. Die Bereitschaft, Utopien in die Praxis setzen zu wollen, ist so stark, dass diese Partei sogar die „Zweigeschlechtlichkeit“ überwinden will.

Weil man einen solchen Irrsinn nicht für möglich hält, hier der Link zur entsprechenden Resolution. LINK

Wohlbemerkt: Das ist ein politisches Ziel. Im Falle der Machtübernahme würden sie also versuchen, diese Utopie Realität werden zu lassen.

Mit solchen Positionen zeigt „Bündnis 90/Die Grünen“, dass sie eine wahrhaft radikale Partei ist, die rücksichtslos die Durchsetzung ihrer Ideologie vorantreibt.

Aus diesem Grund geht die Neigung zum utopistischen Denken oft mit einer weiteren äußerst negativen Eigenschaft einher und zwar dem Hang zum Totalitarismus. Kaum eine Partei moralisiert und erhebt ihre eigenen politischen Forderungen zum Absoluten, wie das die Grünen tun.

Wer die Grünen kritisiert, wird deshalb mit äußerster Brutalität angegriffen. Die Kritiker von Gender können ein Lied davon singen, wie sie von den Grünen verhetzt und herabgewürdigt werden. Wer schon die leiseste Kritik übt wird von den Grünen als der absolute Feind der Menschheit abgestempelt. Der Kritiker von Gender wird von den Grünen völlig disqualifiziert, so dass man sich mit seinen Argumenten gar nicht erst auseinandersetzen muss.

Die Gegner des „Bildungsplanes 2015“ für Baden-Württemberg – in Wahrheit ein radikaler Gender-Lehrlpan – bezeichnete die Grüne Jugend hetzerisch als „homophober Schlossplatz-Mob“ (heute jammern sie und bezeichnen jede Kritik als Hetze oder Hass gegen sie).

Wer die grüne Weltanschauung kritisiert, wird mit einer geballten Wucht von Totschlagbegriffen belegt, um ihn zum Unmenschen zu machen. Dass diese Haltung der Grünen für die Aufrechterhaltung eines Rechtsstaates gefährlich ist, liegt nahe.

Leicht würde eine grün-dominierte Regierung Grundrechte durch ihre eigene Ideologie ersetzen wollen und Kritiker zu Feinden der gesamten Gesellschaft abstempeln.

Hierzu sind nicht einmal gesetzliche Änderungen nötig: Mit Hilfe des Staatsapparates ließe sich eine gesellschaftliche Stimmung schaffen, in der Angst vor Ausgrenzung und sonstige berufliche und soziale Benachteiligungen herrschen würden.


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Dienstag, 30. Mai 2017

Grüne fordern Beflaggung von Bundesministerien mit der Regenbogenfahne

Symbol der LSBTI-Lobby: Die Regenbogenfahne. Foto: M.v.Gersdorff
Für die Grünen steht schon fest: Die Fahne der LSBTI-Aktivisten ist für sie im Grunde schon ein Hoheitssymbol Deutschlands.

Das hört sich zwar lustig an, doch es ist bitterernst: Die Grünen streben seit Jahren an, dass Gender zur regelrechten Staatsdoktrin erklärt wird.

Insofern ist es für die Grünen konsequent, dass Bundesministerien die Regenbogenfahne an bestimmten Tagen (wie etwa dem Christopher Street Day) hissen. Dass dadurch die LSBTI-Gruppen zu einer privilegierten Kaste deklariert werden, halten die Grünen wohl für angemessen. Man kann sich wohl kaum vorstellen, dass die Partei fordern würde, dass staatliche Behörden während des „Marsches für das Leben“ die Fahne der Lebensrechtler hissen müssen.

Erfreulicherweise erteilte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) dem grotesken Ansinnen einen Korb.

Wie gewohnt, reagierten die Grünen beleidigt: Als „pickelhaubig, vorgestrig und provinziell“ bezeichnete der MdB Volker Beck die Haltung de Maizières gegenüber dem Tagesspiegel.

Der Bundesinnenminister hält sich dabei streng an den sog. Beflaggungserlass. Der Staat ist in Deutschland zur Neutralität verpflichtet. Das Hissen der Flagge einer Lobby-Gruppe ist zu Recht verboten.

Doch das interessiert die Grünen nicht: Für die Grünen sollte der Staat selbst Gender-Aktivismus betreiben.

Diese Ansicht vertritt wohl auch Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Während ihrer Amtszeit wurde ihr Ministerium zu einer Zelle von LSBTI-Aktivisten ausgebaut. Insbesondere die dort angesiedelte „Antidiskriminierungsstelle“ macht ungeniert Propaganda für „Gender“, „Ehe für alle“, Privilegien für LSBT-Personen etc.

Letztes Jahr ließ sie – und auch Bundesinnenminister Heiko Maas – die LSBTI-Flagge hissen.

Ein Skandal: Der deutsche Staat wird von der absurden, fanatischen und gefährlichen Gender-Ideologie zunehmend okkupiert. Wer sich dagegen wehrt, wird fast zum Staatsfeind gemacht.

Man darf sich aber nicht einschüchtern lassen und stets wiederholen: Die Gender-Ideologie ist ein Angriff auf Kinder, Familien und auf die christlichen Wurzeln Deutschlands. Sie muss als das bezeichnet werden, was sie ist: Eine fanatische und irrsinnige Doktrin.


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Montag, 29. Mai 2017

Gender-Gesangbuch auf dem Kirchentag löst Empörung aus

Logo des Kirchentages. Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei
Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ ließ ihrer Empörung über das Liederbuch des Evangelischen Kirchentags, der am 28. Mai 2017 zu Ende ging, freien Lauf.

Die Unterüberschrift lautet: „Das Liederbuch des Evangelischen Kirchentags spinnt“. Noch deutlicher wird die zuständige Redakteurin Heike Schmoll im Fließtext: „Nicht einmal vor Matthias Claudius´ “Der Mond ist aufgegangen“ macht der Genderwahn halt.“

Heike Schmoll: „Das ist Kulturfrevel“.

Verantwortlich für die „gendergerechte Sprache“ im Gesangbuch ist die Gruppe „Lesben und Kirche (LuK)“.

Die Beispiele, die die FAZ aus dem Gesangbuch aufführt (Auflage 265.000!), sind wahrlich grotesk.

„Lobet den Herren“ wurde so zu „Lobet die Ew`ge“, wodurch auch Reim und Versmaß verhunzt werden.

„O treuer Hüter“ wurde zu „O treue Hüterin“. In „Wer nur den lieben Gott läßt walten“ wird Gott im Laufe des Liedes durch  die „Allmächtige“ ersetzt. Im oben genannten Lied von Matthias Claudius wurde „So legt euch denn, ihr Brüder“ zu „so legt euch Schwestern, Brüder“.

Die Redakteurin resümiert: „Diese sogenannte „gerechte Sprache“ schließt die einen aus, um die anderen einzuschließen. Sie entmündigt den Einzelnen und schreibt ihm unaufhörlich vor, wie er etwas verstehen soll.“

Samstag, 27. Mai 2017

CDU-Generalsekretär Tauber: Christliche Basis der Gesellschaft besitzt hohe politische Relevanz

CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber. Pressefoto CDU Foto: Tobias Koch
Die Aktion „Kinder in Gefahr“ unternimmt seit etlichen Jahren Kampagnen, die an die CDU die Botschaft richten, sie brauche die christlichen Werte und Prinzipien in der Politik nicht preisgeben. Die Menschen in Deutschland erwarten nämlich, dass sich CDU (und CSU) für die traditionelle Ehe, für eine ordentliche Schulpolitik und für den Schutz der Kinder vor den Gefahren in den Medien einsetzt.

Dementsprechend fordert die Aktion „Kinder in Gefahr“ immer wieder von der CDU, sie müsse sich deutlich gegen die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare (also die sog. „Homo-Ehe“), gegen die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, gegen Gender und „Pädagogik der Vielfalt“ in den Schulen und gegen Pornographie und Gewaltverherrlichung in den Medien – auch im Internet – positionieren.

Auch hat „Kinder in Gefahr“ mit Nachdruck gefordert, dass die CDU Koalitionen mit „Bündnis 90/Die Grünen“ unter keinen Umständen eingeht. Die Grünen agitieren von Anfang an gegen Ehe und Familie. Die „Grüne Jugend“ will sogar die Ehe abschaffen. Die Grünen wollen die Gender-Indoktrination schon in Kitas und Kindergärten fördern. Die Grünen setzen sich für ein „Menschenrecht auf Abtreibung“ ein usw. Eine Partei, die das „C“ ernst nimmt, kann mit einer derart antichristlichen Partei keine Koalition eingehen.

Nun hat der Generalsekretär der CDU, Dr. Peter Tauber, in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Focus bestätigt, dass die Prämissen der Kampagnen von „Kinder in Gefahr“, richtig sind:

1. Es gibt eine christliche Basis in Deutschland, die eine hohe politische Relevanz besitzt.
2. Die Grünen sind eine fanatische und radikale Partei, die gefährliche ideologische Positionen durchsetzen will.

Peter Tauber wörtlich: „Ja, es ist so, dass die christlichen Milieus immun sind gegen rechtsextreme Parteien. Das ist gut so. Das zeigt, wie wichtig die Kirchen und Menschen mit einem festen Glaubensfundament für unsere Gesellschaft sind. Und für diese Menschen ist die CDU mit ihrem klaren Kompass attraktiv [womit er sagen will, dass eine Partei, die sich an christliche Werte und Prinzipien hält, attraktiv ist und nicht bloß, weil das „C“ im Namen steht. Anm. des Verf.].“

Focus kommentiert später die Weigerung der Grünen, ein Kreuz auf die Kuppel des rekonstruierten Berliner Schlosses zu setzen.

Peter Tauber antwortet darauf: „Das ist nicht nur geschichtsvergessen, sondern zeigt auch, welche Probleme beispielsweise die Grünen nach wie vor mit der eigenen Identität haben. . . Es gibt in den Ländern schwarz-grüne Koalitionen, die sehr erfolgreich und reibungslos arbeiten [was allerdings nicht stimmt, siehe die Irritationen in Hessen mit den Richtlinien zur Sexualerziehung, Anm. des Verf.]. An anderen Stellen ist es aber auch sehr schwierig mit den Grünen, zum Beispiel in Berlin: Wem Unisextoiletten wichtiger sind als Videoüberwachung für eine verbesserte Sicherheit, kommt für uns schwerlich als Partner in Frage.“

Diese Aussagen des Generalsekretärs der CDU sind bemerkenswert, denn sie zeigen, dass die christliche Basis in Deutschland für die C-Parteien hoch relevant ist. Deshalb sollten sie auch stärker von der Politik – insbesondere von einer C-Partei – beachtet werden.

Stattdessen hat die CDU in den letzten Jahren jedoch eine Politik durchgeführt, die sich geradezu gegen die eigene Basis richtet.

Einer der eklatantesten Fälle in der letzten Zeit ist der absurde Gender-Lehrplan von CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz für die Schulen Hessens. Heute weiß man, dass dieser Lehrplan nichts anderes war als ein Zugeständnis an die Grünen.

Der Chef der CDU in Schleswig-Holstein, Daniel Günther, hat öffentlich erklärt, er wolle sich für die „Homo-Ehe“ einsetzen. Aus Zeitungsberichten weiß man heute, er tut dies lediglich, um die Grünen in seine Regierungskoalition zu locken.

In anderen Bundesländern, wie etwa in Sachsen Anhalt, hat die CDU Gender-Lehrplänen zugestimmt, weil das so von den Grünen gefordert wurde.

Kurz: Um mit den Grünen an der Macht zu bleiben, ist die CDU allzu schnell bereit, ihre C-Prinzipien über Bord zu werfen.

Es muss allen Christen in Deutschland klar sein: Man kann sich nicht auf Politiker und Parteien verlassen. Nur die Mobilisierung der christlichen Basis der Gesellschaft wird gewährleisten, dass ein christliches Deutschland von einer christlichen Politik regiert wird.

Freitag, 26. Mai 2017

SPD-Regierungsprogramm: SPD will den totalen Gender-Staat

Martin Schulz. Foto: Sabine Engels (Pressefoto martinschulz.eu)
Der Leitantrag zum SPD-Regierungsprogramm, der am 22. Mai im SPD-Parteivorstand einstimmig verabschiedet wurde, ist nichts anderes als eine Agenda, um aus Deutschland einen totalen Gender-Staat zu machen. Ein Bundesparteitag am 25. Juni 2017 wird über die endgültige Fassung entscheiden.

Bildung: Die SPD will die Schulen mit Lern- und Lehrmaterial ausstatten, „das die Lebensrealität und die Vielfalt von Lebensmodellen altersgerecht abbildet.“

Die SPD strebt eine Grundgesetzänderung, um LSBT-Gruppen ausdrücklich in § 3 berücksichtigen.

Die SPD will das Ehegesetz für gleichgeschlechtliche Partnerschaften öffnen.

Schamlose Klientelpolitik: Die SPD will Initiativen von Homo-, Bi-, Inter- und Transgruppen großzügig finanziell unterstützen.

Trans- und intergeschlechtliche Menschen sollen laut SPD medizinisch, gesundheitlich, sozial und rechtlich privilegiert behandelt werden. „Heterosexuelle“ sollen weiterhin die üblichen staatlichen Dienstleistungen erhalten.

Verbände von LSBT-Gruppen sollen in den Genuss des Verbandsklagerechts geraten. Dadurch könnten sie die Justiz als Aktivismus-Instrument missbrauchen und versuchen, alle Kritiker mundtot zu machen.

Der SPD-Vorstand will die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stärken. Diese Behörde ist nichts anderes als eine Propaganda-Agentur für Gender. Es ist ein Skandal, dass der Staat schamlos seine Neutralitätspflicht verletzt.

Deutschland soll Gender via Entwicklungspolitik in die ganze Welt ausbreiten und finanziell fördern. Wer nicht Homo-Privilegien, einführt, soll in der Entwicklungshilfe benachteiligt werden.

Selbst Sport soll als Plattform der Durchsetzung der Gender-Ideologie missbraucht werden, denn die Sozialdemokraten wollen Projekte, die „Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie etwas entgegensetzen“ großzügig unterstützen.

Es wird völlig klar: Der deutsche Staat soll im Dienst der absurden Gender-Doktrin gestellt werden. Im Inneren wie in der Außenpolitik.
 

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Mittwoch, 24. Mai 2017

FAZ: Daniel Günthers (CDU) Forderung nach Homo-Ehe ist Zugeständnis an Grünen

Daniel Günther. Pressefoto CDU S-H. Copyright Sönke Ehlers
Kurz nach dem Sieg der CDU Schleswig-Holsteins bei der Landtagswahl äußerte sich der CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther zu Gunsten einer Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare.

Günthers Stellungnahme schockierte die konservative CDU-Basis im hohen Norden. Zudem widersprach er damit auch der klaren Linie der Bundes-CDU, die in den Koalitionsgesprächen mit der SPD klar gemacht hat, dass die „Homo-Ehe“ für sie kein Thema sei.

Auch die anderen CDU-Spitzenkandidaten, (die dieses Jahr Landtagswahlen zu bestehen hatten) also Armin Laschet (NRW) und Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland) äußerten sich klar gegen die Homo-Ehe.

Die wahrscheinlichste Erklärung für Günthers linken Kurs in gesellschaftspolitischen Themen ist sein Wunsch, auf Biegen und Brechen eine Koalition mit den Grünen schließen zu wollen.

Was die Homo-Ehe betrifft, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 24. Mai 2017: „Schon versucht die CDU, auf die Grünen zuzugehen. Daniel Günther, der Spitzenkandidat der Christdemokraten, hat sich schon für die Homo Ehe ausgesprochen. Dass die in Berlin und nicht in Kiel beschlossen wird, wissen auch die Grünen. Aber die Botschaft kam an: Sie bewegt sich doch. Das gilt aber auch für die Grünen.“

In der Tat scheint bei den Grünen eine Koalition mit der CDU alles andere als beliebt zu sein. Umso geneigter scheint Daniel Günther christliche Prinzipien über Bord werfen zu wollen, um das Bündnis schmieden zu können.

Eine ähnliche Situation kennt man aus Hessen. CDU und Grünen gingen eine Koalition ein, die lange recht ruhig arbeitete. Bis zum Spätsommer 2016, als CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz neue Richtlinien zur Sexualerziehung erließ, die nichts anderes sind als ein Gender-Lehrplan für alle Kinder ab sechs Jahren.

Dieser Lehrplan für Hessen ist auch ein gesellschaftspolitisches Zugeständnis der CDU an die Grünen.

Ergebnis: Seit dem Spätsommer 2016 protestieren Eltern, Elternorganisationen, katholische Kirche etc. gegen den CDU-Lehrplan. Dieser wird vorwiegend von LSBTI-Aktivistengruppen, Grünen und Linken unterstützt.

Daniel Günther scheint in dieselbe Falle tappen zu wollen. Dabei geht es in Schleswig-Holstein nicht nur um die Homo-Ehe, sondern um die höchst umstrittene „Queere Bildung“, die von der vorherigen rot-grünen Landesregierung massiv ausgebaut wurde.

Günther hat sich bis heute nicht dazu geäußert. Lediglich seine Schatten-Kultusministerin Katrin Prien signalisierte die Bereitschaft, die pädagogischen Experimente der Vorgängerregierung untersuchen zu wollen.

Hat Schleswig-Holstein schwarz gewählt, wird aber nun grün bekommen? Was Daniel Günther betrifft, scheint das der Fall zu sein. Hoffentlich duldet die Basis, die mehrheitlich konservativ ist, nicht die absurden Eskapaden Günthers in Richtung Grün und weist ihn in seine Schranken.

Heiko Maas macht „Homo Ehe“ zum Maß aller Dinge

Bundesjustizminister Heiko Maas. Pressefoto BMJV Foto: photothek / Thomas Köhler
Kein Fake: Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) nannte die Durchsetzung der „Ehe für alle“ als eine Bedingung für einen Koalitionsvertrag mit der SPD nach der Bundestagswahl. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die SPD einen Koalitionsvertrag unterschreibt, in dem die Ehe für alle nicht verankert ist“.

Mit anderen Worten: Die Einstellung zu diesem absurden Ehe-Zerstörungs-Projekt, soll bestimmen, wer Deutschland regieren darf und soll.

Die Stellungnahme des Bundesjustizministers dokumentiert in eklatanter Weise, wie mächtig in Deutschland die Klientelpolitik geworden ist.

Die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Menschen ist nicht nur ein massiver Angriff auf die Ehe, die dadurch de facto abgeschafft werden würde, sondern auch ein politisches Projekt, das von einer winzigkleinen Minderheit unterstützt wird.

Dass ein solches absurdes Projekt eine so große Rolle in der Öffentlichkeit spielen kann, ist nur dadurch zu erklären, dass Mächte in Politik und Medien eine massive Lobbyarbeit betreiben.

Dass Politiker aus der ersten Reihe, wie Bundesinnenminister oder Heiko Maas oder Schleswig-Holsteins CDU-Chef Daniel Günther sich zu Sprachrohren dieser Lobby machen, ist schlichtweg ein Skandal.

Die Forderung nach einer „Ehe für alle“ impliziert die Vorstellung, der Staat dürfe nach Gutdünken definieren, was eine Ehe und was eine Familie ist. Dies wäre aber blanke Willkür und im Grunde ein despotischer Akt. Der Staat würde sich anmaßen, eine Institution, die unabhängig von ihm existiert, umzudeuten.

Als die „Ehe für Alle“ in Frankreich diskutiert wurde, merkte der Philosoph Thibaud Collin gegenüber einer Anhörung des französischen Senats richtig an, dass selbst die Französische Revolution – mit all ihrem Hass gegen Kirche und Christentum – die Nachkommenschaft als bestimmendes Prinzip der Ehe nicht aufgehoben hat, als die zivile Ehe im Jahr 1792 eingeführt wurde. Collin sprach sich gegen die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare aus und argumentierte, die Französische Revolution hätte die Zivilehe eingeführt und die kirchliche Ehe ersetzen wollen, weil sie der Auffassung war, die Grundlage der Ehe sei die menschliche Natur und eben nicht eine übernatürlich begründete Institution.

Die „Ehe für alle“ ersetzt nun die menschliche Natur durch die Willkür derjenigen, die momentan an der Macht sind, und dies widerspricht wiederum den Prinzipien der Französischen Revolution, die sich theoretisch der Vernunft verpflichtet fühlte.

Die Öffnung des Ehegesetzes für Paare von Homosexuellen wäre natürlich ein besonders radikaler Eingriff, denn er würde schlichtweg die Ehe entkernen bzw. von ihrem eigentlichen Wesen völlig entfremden.

Erfreulicherweise ist die Mehrheit in der Union gegen die sog. „Ehe für alle“. Hoffen wir, dass die C-Parteien in diesem Punkt nicht einknicken.


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Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!

Das Fest Christi Himmelfahrt wird beim Beten des Rosenkranzes als zweites der glorreichen Geheimnisse meditiert. Mit Seiner Fahrt gen Himmel schließt Unser Heiland Sein Wirken auf dieser Welt ab. Seine Mission auf dieser Erde ist beendet und setzt sich im Himmel fort. So gesehen ist Christi Himmelfahrt die Vollendung des Wirkens Jesu Christi auf Erden um danach über Seine Kirche zu wirken, wozu Er den Heiligen Geist an Pfingsten aussendet, was Inhalt der darauf folgenden Rosenkranz-Meditation ist.

Das interessante bzw. das komplexe an Himmelfahrt ist, dass es widersprüchliche Affekte und Emotionen auslöst.

An Karfreitag (sollte) überwiegen die Trauer und die Reue über die eigenen Sünden, Weihnachten ist gekennzeichnet durch die Freude um die Geburt Christi und die Erneuerung der Welt durch die Ankunft des Messias.

Christi Himmelfahrt ist komplexer, weil dieses Fest eine Schnittstelle in der Heilsgeschichte markiert. Während das Leben des Heilandes auf dieser Welt ein Ende nimmt beginnt das Wirken der Apostel.

Versuchen wir uns die Stimmung der Apostel zu vergegenwärtigen, als sie vom Abendmahlssaal auf dem Berg Zion, gelegen auf dem südlichen Zipfel des alten Jerusalem, in das Tal Kidron hinabgingen, um von dort über den mittleren Ölbergweg zur Ebene über dem Garten Getsemani zu gelangen.

Die Apostel waren sich bewusst, dass sie die letzten Minuten mit ihrem Meister zusammen waren und sie Ihn vor ihrem eigenen Tod nicht mehr wieder sehen würden. Man muss bedenken, was das bedeutet für jemanden, der drei Jahre lang neben Jesus Christus gelebt hat und Seine Güte, Seine Barmherzigkeit, Seine Weisheit, Seine Geduld, Seine Liebe erfahren hat. Der Abschied eines geliebten Menschen fällt immer schwer, aber wie schwer muss das für jemanden sein, der sich täglich mit Unserm Herrn unterhalten hat, Ihm bei jedem Zweifel um Rat fragen konnte, der immer mit Seinem Trost rechnen konnte, der ihm Sicherheit, Geborgenheit und Schutz gab. Man kann sich kaum vorstellen, dass der Gang hoch auf den Ölberg nicht von einer gewissen Melancholie und Nostalgie geprägt waren.

Während der Himmelfahrt selbst müssen die Apostel überwältigt gewesen sein und das Geschehen voller Bewunderung und Freude betrachtet haben: Ein weiterer Beweis der Göttlichkeit ihres Meisters, ein weiteres Zeichen für Seinen Sieg über die Welt und die Sünde und für Seinen Triumph, der ewig währen wird.

In diese Freude mischte sich die Sorge über die Erfüllung des Auftrages, den der Heiland den Apostel kurz zuvor gegeben hatte: „Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Mk 16, 15)

Nach der Himmelfahrt ihres Herrn sind die Apostel meistens im Abendmahlssaal verblieben. Sie haben sicherlich darüber nachgedacht, wie sie diesen Auftrag erfüllen sollten. Sie, zwölf Juden, sollten der ganzen Welt das Evangelium verkündigen. Und das außerdem noch ohne ihren Meister! Es ist zwar richtig, dass Jesus Christus ihnen das Herabkommen des Heiligen Geistes angekündigt hatte, doch sie konnten noch keine konkrete Vorstellung haben, was das bedeutet und inwiefern das die Erfüllung ihres Mandats unterstützen sollte.

So blieben sie umringt von denjenigen, die wenige Wochen zuvor ihren Meister ans Kreuz geschlagen hatten und noch dazu mit einer Mission beauftragt, die schier unmöglich zu erfüllen schien.

In dieser Situation erhält die Muttergottes eine entscheidende Funktion: Der Tradition nach - und auch gemäß Visionen wie der von Maria von Agreda - war sie es, die den verängstigten Aposteln Zuversicht und Hoffnung vermittelte. Sie bestärkte sie im Glauben, sie gab ihnen Trost.

Wir leben heute in einer Situation, die der der Apostel in der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sehr ähnelt: Wir beobachten eine Krise des Glaubens, der Familie, der Sitten und der Moral und trotzdem möchten wir die Botschaft Christi überall hinbringen, spüren aber dann umso mehr unsere Schwäche und unsere bescheidenen Mittel.

Doch folgen wir dem Beispiel der Apostel und legen wir all unser Vertrauen in die Muttergottes, denn sie wird alle Hindernisse überwinden und beten wir immerfort, dass der Heilige Geist die gegenwärtige Krise überwindet und der Menschheit eine neue Blütezeit des Glaubens schenken möge: "Sendest Du Deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen, und Du erneuerst das Antlitz der Erde" - "Emitte spiritum tuum, et creabuntur, et renovabis faciem terrae" (Psalm 104, 30).

Donnerstag, 18. Mai 2017

Homo-Ehe: Klage der Grünen beim BVerfG ist blanker Wahl-Aktivismus

Katrin Göring-Eckardt. Pressefoto. Foto: L. Chaperon
Mit der Begründung, die „Große Koalition“ aus Union und SPD würde laufend eine Abstimmung im Bundestag über die sog. Ehe für Alle“ (also die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare) verschieben, wenden sich nun die Grünen an das Bundesverfassungsgericht. Ziel ist, eine solche Abstimmung zu erzwingen. Die Ankündigung machte die grüne Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt.

Dem Bundestag liegen zurzeit drei Gesetzentwürfe zur „Ehe für alle“ vor. Zu einer Abstimmung kam es aber bislang nicht, weil der Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD das Gesetzesprojekt ausgeschlossen hat. Kurz nach seiner Wahl zum SPD-Spitzenkandidaten hat Martin Schulz zwar das Thema wieder in die Koalitionsgespräche gebracht, doch ohne großem Impetus. Die Union hat jedenfalls den Vorschlag erneut abgelehnt und die SPD ist an einem Koalitionskrach kurz vor Ende der Legislaturperiode, die am 30. Juni 2017 endet, nicht interessiert.

Das Pochen der SPD auf die „Ehe für alle“ ist im Grunde gegen die Grünen gerichtet, die sich als die wichtigsten Lobbyisten der LSBTI-Community sehen. Offensichtlich will die SPD damit den Grünen Stimmen bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 wegnehmen.

Das bringt die strauchelnden Grünen, mit knapp über 5 Prozent in den Umfragen, auf die Palme und motiviert sie zu diesem absurden Gang nach Karlsruhe. Die Vorstellung, das Bundesverfassungsgericht solle den Bundestag zwingen, über irgendetwas abzustimmen, ist ziemlich erklärungsbedürftig.

Das ist aber den Grünen egal. In ihrer Panik suchen sie verzweifelt nach Aufmerksamkeit und nach einem Thema, mit welchem sie sich profilieren können.

Vor allem wollen die Grünen als rabiate Oppositionspartei angesehen werden, nachdem CDU, FDP und AfD bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen mit scharfer Rhetorik gegen die amtierenden rot-grünen Landesregierungen gesiegt haben.

Selbst der SPD scheint die Aktion der Grünen kaum zu beunruhigen. SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Christine Lambrecht kommentierte die Initiative der Grünen folgendermaßen: „Die wollten einen Keil in die Koalition treiben. Das hätte das Ende der Koalition bedeutet.“


Die Aktion "Kinder in Gefahr" wird jedenfalls nicht aufhören, die eigentliche Ehe zwischen Mann und Frau zu verteidigen. Wir müssen und können die Öffnung des Eherechts verhindern. Dazu müssen wir die christliche Basis Deutschlands mobilisieren. Lassen wir uns vor allem nicht vom Lärm beeinflussen, den viele Medien produzieren: Sie reflektieren nicht die Meinung der Menschen, sondern betreiben schlicht und ergreifend Propaganda.

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Mittwoch, 17. Mai 2017

Schleswig-Holstein: Daniel Günther übermalt CDU grün

Daniel Günther. Presefoto CDU-SH, Copyright Laurence Chaperon
Die Zeichen, die aus dem hohen Norden kommen, könnten kaum enttäuschender sein:

Daniel Günther, CDU-Chef und Sieger bei der Landtagswahl am 7. Mai 2017, will sich für die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare einsetzen. Er widerspricht damit seinem katholischen Glauben und auch der Linie seiner Partei.

Die CDU will nämlich derartige Themen aus dem Wahlkampf ausklammern. So hat Armin Laschet, der gerade die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gewonnen hat, von vornherein erklärt, er sei gegen die sog. „Ehe für alle“. Dies ist auch die Auffassung der Bundespartei. Sie erteilte der SPD beim letzten Koalitionstreffen eine klare Absage. Martin Schulz hatte das alte Thema wieder hervorgeholt.

Günthers Einsatz bezweckt wohl nichts anderes, als die Grünen in Schleswig-Holstein in eine Koalition zusammen mit der FDP zu locken. Die Grünen haben sich aber hierfür alles andere als begeistert gezeigt und strebten eine sogenannte Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grüne an.

Nun sieht sich Günther wohl genötigt, den Grünen etwas eminent „Grünes“ anzubieten wie eben die "Homo-Ehe".

Dabei sind ihm enge Grenzen gesetzt, denn die CDU kann Innen- und Kultusministerium nicht rausrücken. Sicherheit und Schulpolitik waren nämlich ihre Zugpferde im Wahlkampf. Die FDP wird darauf bestehen, das Wirtschaftsministerium zu bekommen. Ansonsten ist für sie eine Koalition uninteressant. Der amtierenden Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) hat Günther mehr oder weniger versprochen, dass sie im Amt bleiben könnte. Robert Habeck, der bekannteste grüne Politiker und einer der aufstrebenden Stars der Bundespartei müsste Umweltminister werden.

Darüber hinaus umwirbt Günther die Grünen nun mit gesellschaftspolitischen Themen, die eine hohe Symbolik besitzen, wie eben die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare.

Die Angelegenheit ist ein Skandal. Die CDU Schleswig-Holsteins ist dabei, ihre christlichen Prinzipien (mal wieder) zu verraten und den strauchelnden Grünen noch Rettungsringe zuzuwerfen.

Die CDU muss endlich erkennen, dass Deutschland kein Laboratorium für linksgrüne Ideologien sein will.
 

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Dienstag, 16. Mai 2017

NRW zeigt, wohin die grüne Schulpolitik der CDU-Hessen führen kann


Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) Foto: Manjit Jari, Kultusministerium Hessen

In den Kommentaren des deutschen Blätterwaldes herrscht großer Konsens über die Gründe des schlechten Abschneidens der Grünen bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Die katastrophale Schulpolitik.

Kultusminister in NRW war die grüne Sylvia Löhrmann, die gleichzeitig die bekannteste grüne Politikerin im Bundesland war. Sie war sozusagen das Gesicht der Grünen in NRW.

Ihre Schulpolitik lässt sich leicht zusammenfassen:

* Gender-Indoktrination
* Chaotische Zustände in den Schulen.
* Leistungsfeindlichkeit und die damit verbundene Entwertung des Gymnasiums.

Die Quittung für diese Politik bekam sie bekanntlich am vergangenen Sonntag: Ihre Partei verlor über 40 % der Wähler.

NRW sollte alle Politikern eine Warnung sein, die den grünen schulpolitischen Pfad gehen wollen.

Vor allem sollte die CDU in Hessen alarmiert sein: der hessische Kultusminister Ralph Alexander Lorz gehört zwar der CDU an, doch seine Schulpolitik ist zum Teil noch grüner, als jene von Löhrmann.

Vor allem seine „Richtlinien zur Sexualerziehung“ sind ein genuines Gender-Indoktrinationsprogramm, das seit dem Spätsommer 2017 die hessischen Eltern in Wut versetzt.

Viele in der CDU rätseln, wie es möglich war, dass ein CDU-Kultusminister einen dermaßen grün gefärbten Erlass in Kraft setzen konnte.

Doch es bleibt nicht nur beim Gender-Lehrplan: Die Situation in Hessens Schulen ist dermaßen chaotisch, dass sich inzwischen selbst Lehrer (anonym) in Zeitungen beklagen, ein normaler Unterricht sei gar nicht mehr möglich.

Der Landeselternbeirat Hessen nimmt kein Blatt vor dem Mund und beschreibt die Lage in den Schulen drastisch: „Es brennt an den hessischen Schulen – insbesondere an den Grundschulen, die der Grundpfeiler unseres Bildungssystems sind.“

Anfang Februar haben 57 Rektoren sowie 18 Konrektoren aus dem Bereich des Staatlichen Schulamtes einen offenen Brief an den hessischen Kultusminister Ralph Alexander Lorz veröffentlicht, der die chaotischen Zustände in den Schulen Frankfurts beschreibt: „Guter Unterricht im herkömmlichen Sinn ist unter solchen Bedingungen nur noch unter erheblichen Abstrichen umzusetzen!“, so das Fazit des Schreibens.

Man kann nur den Kopf schütteln, dass unter diesen Umständen die CDU noch einen Gender-Lehrplan erlässt. Es war klar, dass die Eltern dagegen revoltieren würden.

Die CDU sollte sich endlich von jeglichen grünen Einfluss befreien und die Schulpolitik betreiben, die die Bürger von ihr erwarten: christlich, solide, ideologiefrei.

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